Das Honda Gresini Team reist gut gelaunt und optimistisch nach Estoril, dank Marco Simoncelli, der in den letzten Rennen unter den Top-10 kräftig mitmischen konnte. Genau so soll es nun auch in den letzten beiden Grand Prix in Estoril und Valencia laufen. Das Einzige, was man noch verbessern möchte, ist die Leistung in den letzten Rennrunden, die immer ein wenig abfällt und so einen guten vierten oder fünften Rang verhindert.
"Ich möchte gern, dass meine Leistung sich auch in der Platzierung widerspiegelt. Auf Phillip Island waren wir super dabei und es war ein gutes Rennen, aber am Ende doch wieder nur der sechste Platz", erklärte Simoncelli zur Misere. "Ich muss an meiner Konstanz arbeiten. Das wird natürlich nicht einfach, aber daran werde ich feilen."
Für den 23-Jährigen ging es nach Australien nicht gleich zurück nach Europa, sondern Japan. Dort testete er im Windtunnel für Honda. "Wir versuchen eine neue Abdeckung hinter der ich mich, trotz meiner Größe, besser verstecken kann. Als ich dann wieder in Italien war, hab ich gleich angefangen über Estoril nachzudenken. Ich mag diese Strecke sehr und konnte letztes Jahr gewinnen. Ich bin sicher wir können ein gutes Rennen absolvieren."
Während Marco Simoncelli schon über Verbesserungs- Möglichkeiten für die kommende Saison nachdenkt, geht es für Marco Melandri in die vorerst letzten zwei MotoGP-Rennen, bevor er in die Superbike abwandert. Rang neun in Australien stellte den Italiener wenig zufrieden und er besteht weiter darauf, kein Gefühl für die Maschine zu haben. "Es fällt mir schwer so zu fahren, aber noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben. Ich werde in Estoril wieder alles versuchen, aber ich glaube wir brauchen eher ein Wunder. Wir werden es sehen, aber natürlich würde ich die Saison gern mit einem guten Resultat abschließen."

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