Der Vertrag des Italieners Valentino Rossi mit der Marke Yamaha läuft noch bis Ende des Jahres. Sollte der noch amtierende Weltmeister - wie derzeit als sicher gilt - zu Ducati wechseln, dann könnte Yamaha ihm nun für den Valencia-Test nach dem Finale der MotoGP-Weltmeisterschaft 2010 doch noch Steine in den Weg legen und die Teilnahme unterbinden.

Am gestrigen Mittwoch gab es einiges Hin- und Her. Zunächst vermeldete die Cycle World, dass Ducati-Boss Gabriele del Torchio in einem Interview bestätigt habe, dass er sich auf die Ducati-Fahrerpaarung Nicky Hayden/Valentino Rossi freue, wenig später dementierte das Werk aus Bologna selbst diese Aussagen. Der Grund dafür dürfte gewesen sein, dass man sich mit Yamaha darauf geeinigt hatte, dass zuerst die Beendigung der Zusammenarbeit mit Rossi offiziell verkündet werden muss, ehe man das neue Arbeitsverhältnis offiziell bestätigt. Japaner nehmen es in Punkto Ehre und Absprachen um einiges genauer, als Europäer und daher könnten sie nun Rossi den Test nach dem Saisonfinale verbieten - und keiner könnte es ihnen verübeln. Ducati versuchte mit der Dementierung dieser Aussagen gestern jedenfalls den durch del Torchio angerichteten Scherbenhaufen so gering als möglich zu halten.