"Assen ist ein Ort, dem ich sehr verbunden bin, denn dort stand ich zum ersten Mal auf einem Grand Prix-Podium", erinnert sich Barbera an seinen dritten Rang in der Achtelliterklasse von 2003. "Es ist seltsam, aber jedes Mal, wenn ich dort hin komme, erinnere ich mich daran und das gibt mir auch jedes Mal etwas zusätzliche Motivation."

"Wir haben fast keine Zeit, um auszuruhen", schielte Barbera auf den straffen Terminplan der aktuellen Saisonphase. "Aber das ist gut, denn du kannst die Konzentration gar nicht verlieren. Ich habe das meiste aus der kurzen Zeit zu Hause gemacht, um mich mental vorzubereiten und ich habe mir die Rennen angeschaut." Barbera wolle von nun an schon im ersten Training ordentlich unterwegs und vor allem schnell sein. "Denn auch wenn ich das letzte Mal gut fuhr, war das Ergebnis nicht so gut, wie ich gehofft hatte. Wir dürfen uns von nun an aber nicht mehr mit irgendetwas außerhalb der Top Ten zufrieden geben."

"Wie wir das erreichen ist ganz klar: Wir müssen jede einzelne Minute hart arbeiten", stellte es der Spanier vereinfacht dar. "Mein Gefühl mit der Ducati ist wirklich gut, aber wir müssen noch das kleine Extra finden, um den Unterschied auszumachen und weiter zur Spitze hinzuarbeiten."