Zwei Marcos, zwei Top-10-Platzierungen. So gefällt Fausto Gresini ein MotoGP-Qualifying. "Ich bin sehr zufrieden", sagte der Teamchef. "Es war Pech, dass Simoncelli am Vormittag einen Sturz hatte, denn sonst wäre er definitiv besser gewesen." So verpasste er die ersten zehn Minuten des Qualifyings, weil seine Mechaniker noch sein Motorrad reparieren mussten.
Danach fuhr Simoncelli mit drei Zehnteln Rückstand auf seinen Teamkollegen auf Position neun. "Leider hatte der Crash mit kalten Reifen eine Auswirkung auf das Qualifying", klagte Simoncelli. "Wir haben zehn bis fünfzehn Minuten verloren, die definitiv nützlich gewesen wären." Mit ein paar Verbesserungen peilt er ein gutes Rennen an. "Wir können um Platz fünf oder sechs kämpfen."
Melandri steckte im Verkehr
Marco Melandri startet als Achter einen Platz näher an den erhofften Endpositionen. "Melandri hatte eine gute Pace und ich glaube, wir können uns gut schlagen", sagte Teamchef Gresini. "Es wird nicht einfach, aber wir haben das Potenzial, um tolle Plätze zu fighten." Melandri hätte sogar noch weiter vorne starten können, wenn ihm Hector Barbera nicht im Weg gestanden hätte.
"Er fuhr auf der Ideallinie, als ich auf meine erste schnelle Runde ging und so verlor ich einige Zehntel in den Kurven zwei, drei und fünf", klagte Melandri. "Der Rest der Runde war gut." Auf der nächsten Runde begann er erneut stark, verlor dann aber den Grip der Reifen. "Verdammt!" Aber auch so blickt er dem Rennen optimistisch entgegen. "Mit einem guten Start, kann ich morgen zu den Big Players gehören."



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