Marco Simoncellis Leben endete durch den tragischen Unfall in Sepang am 23. Oktober 2011 viel zu früh. Die Erinnerung an den charismatischen Rennfahrer aus Cattolica aber ist lebendig. Seine Startnummer 58 ziert vielerorts Banner, Buttons und T-Shirts und die von seinen Eltern ins Leben gerufene Stiftung ist bei vielen Aktionen präsent. Marco Simoncelli ist in der MotoGP-Welt unvergessen.
Foto: Milagro

Marco Simoncellis Leben endete durch den tragischen Unfall in Sepang am 23. Oktober 2011 viel zu früh. Die Erinnerung an den charismatischen Rennfahrer aus Cattolica aber ist lebendig. Seine Startnummer 58 ziert vielerorts Banner, Buttons und T-Shirts und die von seinen Eltern ins Leben gerufene Stiftung ist bei vielen Aktionen präsent. Marco Simoncelli ist in der MotoGP-Welt unvergessen.

Marco Simoncelli hat das Leben und auch seinen Status in vollen Zügen genossen. Neben dem Rennsport begeisterte sich der Italiener für die Musik von Jimi Hendrix und das Kartenspiel Tresette. Und natürlich für die Frauen. Doch seine Liebe galt seiner Freundin Kate, mit der er fünf Jahre zusammen war. Die Italienerin erlebte den Unfall ihres Freundes, mit dem sie wenige Wochen zuvor noch an der "Italian Legendary Tour" teilgenommen hatte, vor Ort in Malaysia mit.
Foto: Milagro

Marco Simoncelli hat das Leben und auch seinen Status in vollen Zügen genossen. Neben dem Rennsport begeisterte sich der Italiener für die Musik von Jimi Hendrix und das Kartenspiel Tresette. Und natürlich für die Frauen. Doch seine Liebe galt seiner Freundin Kate, mit der er fünf Jahre zusammen war. Die Italienerin erlebte den Unfall ihres Freundes, mit dem sie wenige Wochen zuvor noch an der "Italian Legendary Tour" teilgenommen hatte, vor Ort in Malaysia mit.

Marco Simoncelli war Rennfahrer aus Leidenschaft. Bereits im Alter von sieben Jahren hatte er das erste Mal auf einem Mini-Moto gesessen. Nach Siegen in der italienischen Meisterschaft wurde der Italiener 2000 Vize-Europameister. Unterstützt von seinem ehrgeizigen Vater Paolo spielte Simoncelli eine immer größere Rolle im Rennsport. Eine internationale Karriere schien vorprogrammiert.
Foto: Milagro

Marco Simoncelli war Rennfahrer aus Leidenschaft. Bereits im Alter von sieben Jahren hatte er das erste Mal auf einem Mini-Moto gesessen. Nach Siegen in der italienischen Meisterschaft wurde der Italiener 2000 Vize-Europameister. Unterstützt von seinem ehrgeizigen Vater Paolo spielte Simoncelli eine immer größere Rolle im Rennsport. Eine internationale Karriere schien vorprogrammiert.

Bereits 2002 hatte der Italiener nach seinem Erfolg in der Europameisterschaft als Wildcard-Pilot erste Einsätze in der Weltmeisterschaft der 125cc-Klasse absolviert. Nach seinem ersten Sieg auf der Aprilia in der 125cc-Klasse im Jahr 2004 konnte Marco Simoncelli auch 2005 sechs Mal auf das Podest klettern. Der 1,78 Meter große Italiener hatte zunehmend Schwierigkeiten mit dem Handling des Bikes und entschied sich als Gesamtfünfter den Sprung in die 250cc-Klasse zu wagen.
Foto: World Wide Race

Bereits 2002 hatte der Italiener nach seinem Erfolg in der Europameisterschaft als Wildcard-Pilot erste Einsätze in der Weltmeisterschaft der 125cc-Klasse absolviert. Nach seinem ersten Sieg auf der Aprilia in der 125cc-Klasse im Jahr 2004 konnte Marco Simoncelli auch 2005 sechs Mal auf das Podest klettern. Der 1,78 Meter große Italiener hatte zunehmend Schwierigkeiten mit dem Handling des Bikes und entschied sich als Gesamtfünfter den Sprung in die 250cc-Klasse zu wagen.

Sechs Siege und sechs weitere Podestplätze reichten nach zwei zehnten Plätzen in den beiden Jahren vor 2008 aus, um sich in der 250cc-Klasse den ersten Titel zu sichern. Schon vorzeitig konnte Simoncelli den Gewinn auf der Aprilia bejubeln - und zwar ausgerechnet an seinem späteren Schicksalsort Sepang.
Foto: Sutton

Sechs Siege und sechs weitere Podestplätze reichten nach zwei zehnten Plätzen in den beiden Jahren vor 2008 aus, um sich in der 250cc-Klasse den ersten Titel zu sichern. Schon vorzeitig konnte Simoncelli den Gewinn auf der Aprilia bejubeln - und zwar ausgerechnet an seinem späteren Schicksalsort Sepang.

Marco Simoncelli und Valentino Rossi - beide geboren an der Adria, beide Vollbutracer, beide auf ihre Art einzigartig. Als Verrückten hatte Rossi ihn einst bezeichnet. "Er war wie ein jüngerer Bruder für mich", sagte der neunfache Weltmeister über Simoncelli, der vielfach schon als Nachfolger von Rossi gehandelt wurde und in Italien trotz seiner noch jungen Karriere schon als Top-Star galt.
Foto: Sutton

Marco Simoncelli und Valentino Rossi - beide geboren an der Adria, beide Vollbutracer, beide auf ihre Art einzigartig. Als Verrückten hatte Rossi ihn einst bezeichnet. "Er war wie ein jüngerer Bruder für mich", sagte der neunfache Weltmeister über Simoncelli, der vielfach schon als Nachfolger von Rossi gehandelt wurde und in Italien trotz seiner noch jungen Karriere schon als Top-Star galt.

Die Saison 2011 bestritt Marco Simoncelli für das Team San Carlo Gresini Honda. Teamchef Fausto Gresini und Simoncelli verstanden sich auf Anhieb gut. Bei den Testfahrten vor der Saison stürzte der Italiener schwer, ging beim ersten Rennen in der MotoGP jedoch an den Start und wurde Elfter. Kontinuierlich verbesserte der Rookie im Laufe der Saison seine Ergebnisse und kam als Vierter in Estoril sogar dem Podium schon sehr nahe.
Foto: Milagro

Die Saison 2011 bestritt Marco Simoncelli für das Team San Carlo Gresini Honda. Teamchef Fausto Gresini und Simoncelli verstanden sich auf Anhieb gut. Bei den Testfahrten vor der Saison stürzte der Italiener schwer, ging beim ersten Rennen in der MotoGP jedoch an den Start und wurde Elfter. Kontinuierlich verbesserte der Rookie im Laufe der Saison seine Ergebnisse und kam als Vierter in Estoril sogar dem Podium schon sehr nahe.

Nach einem Jahr Erfahrung in der Königsklasse wollte Simoncelli 2011 angreifen. In Katalonien sicherte sich der Italiener seine erste Pole Position. In Brünn kletterte der Gresini-Pilot als Dritter das erste Mal auf das Podium. Rang zwei in Phillip Island wurde Simoncellis bestes Ergebnis in der MotoGP.
Foto: Gresini Honda

Nach einem Jahr Erfahrung in der Königsklasse wollte Simoncelli 2011 angreifen. In Katalonien sicherte sich der Italiener seine erste Pole Position. In Brünn kletterte der Gresini-Pilot als Dritter das erste Mal auf das Podium. Rang zwei in Phillip Island wurde Simoncellis bestes Ergebnis in der MotoGP.

Der Start zum Rennen in Sepang - es sollte der letzte im Leben von Marco Simoncelli werden. Bereits in der zweiten Runde rutschte dem Italiener in Kurve 11 das Vorderrad weg und er wurde von den folgenden Piloten Colin Edwards und Valentino Rossi getroffen. Simoncelli, dessen Helm sich gelöst hatte, erlag um 16.56 Uhr Ortszeit seinen schweren Verletzungen.
Foto: Red Bull/GEPA

Der Start zum Rennen in Sepang - es sollte der letzte im Leben von Marco Simoncelli werden. Bereits in der zweiten Runde rutschte dem Italiener in Kurve 11 das Vorderrad weg und er wurde von den folgenden Piloten Colin Edwards und Valentino Rossi getroffen. Simoncelli, dessen Helm sich gelöst hatte, erlag um 16.56 Uhr Ortszeit seinen schweren Verletzungen.

Das Saisonfinale 2011 stand nach dem Unglück von Malaysia im Zeichen von Marco Simoncelli. Wie es sich der Vater des italienischen Rennfahrers gewünscht hat, gab es statt einer Schweigeminute eine Lärmminute. Unzählige Banner und Spruchbänder säumten die Strecke und die Startnummer 58 fand sich auf jedem Bike wieder.
Foto: Milagro

Das Saisonfinale 2011 stand nach dem Unglück von Malaysia im Zeichen von Marco Simoncelli. Wie es sich der Vater des italienischen Rennfahrers gewünscht hat, gab es statt einer Schweigeminute eine Lärmminute. Unzählige Banner und Spruchbänder säumten die Strecke und die Startnummer 58 fand sich auf jedem Bike wieder.

Zwei Monate nach dem Tod von Marco Simoncelli riefen seine Eltern Paolo und Rossella, seine Schwester Martina sowie seine Freundin Kate, sein Manager Carlo Pernat und der Journalist Paolo Beltramo eine Stiftung ins Leben, die es sich zum Ziel gesetzt hat, benachteiligten Menschen zu helfen.
Foto: Aprilia Racing

Zwei Monate nach dem Tod von Marco Simoncelli riefen seine Eltern Paolo und Rossella, seine Schwester Martina sowie seine Freundin Kate, sein Manager Carlo Pernat und der Journalist Paolo Beltramo eine Stiftung ins Leben, die es sich zum Ziel gesetzt hat, benachteiligten Menschen zu helfen.

Im Rahmen des Grand Prix von San Marino 2013 wurde ein Denkmal zu Ehren Marco Simoncellis enthüllt. Es ist einem Motorradauspuff nachempfunden und sorgt an jedem Sonntagabend 58 Sekunden lang für eine gewaltige Stichflamme. Eine Gedenkstätte, wie sie Simoncelli würdiger nicht sein könnte.
Foto: Milagro

Im Rahmen des Grand Prix von San Marino 2013 wurde ein Denkmal zu Ehren Marco Simoncellis enthüllt. Es ist einem Motorradauspuff nachempfunden und sorgt an jedem Sonntagabend 58 Sekunden lang für eine gewaltige Stichflamme. Eine Gedenkstätte, wie sie Simoncelli würdiger nicht sein könnte.

In Mugello wird Simoncelli 2014 in die Hall of Fame aufgenommen und damit offiziell zur MotoGP-Legende ernannt.
Foto: Milagro

In Mugello wird Simoncelli 2014 in die Hall of Fame aufgenommen und damit offiziell zur MotoGP-Legende ernannt.

2016 wird im Vorfeld des Rennens in Misano seine Nummer 58 in den Ruhestand geschickt. Sie wird in der MotoGP-Klasse nicht mehr vergeben.
Foto: Tobias Linke

2016 wird im Vorfeld des Rennens in Misano seine Nummer 58 in den Ruhestand geschickt. Sie wird in der MotoGP-Klasse nicht mehr vergeben.