Fabio Quartararo ist MotoGP-Weltmeister 2021. Beim drittletzten Saisonrennen in Misano fixierte der Yamaha-Pilot seinen ersten Titel in der Königsklasse. Wir blicken auf seine Saison zurück.
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Fabio Quartararo ist MotoGP-Weltmeister 2021. Beim drittletzten Saisonrennen in Misano fixierte der Yamaha-Pilot seinen ersten Titel in der Königsklasse. Wir blicken auf seine Saison zurück.

Katar-GP (Platz 5, 11 Punkte, WM-Rang 5): Trotz des guten zweiten Startplatzes hat Quartararo beim Saisonauftakt nichts mit dem Sieg zu tun. Den holt sich Teamkollege Maverick Vinales. Quartararo ärgert sich im Nachhinein über seinen schlechten Umgang mit Motormappings und den Reifen. Er sei gefahren wie ein Amateur, sagt er später.
Foto: Credit gp-photo.de - Ronny Lekl

Katar-GP (Platz 5, 11 Punkte, WM-Rang 5): Trotz des guten zweiten Startplatzes hat Quartararo beim Saisonauftakt nichts mit dem Sieg zu tun. Den holt sich Teamkollege Maverick Vinales. Quartararo ärgert sich im Nachhinein über seinen schlechten Umgang mit Motormappings und den Reifen. Er sei gefahren wie ein Amateur, sagt er später.

Doha-GP (Sieg, 36 Punkte, WM-Rang 2): Quartararo hat die Lehren aus der Enttäuschung im Katar-GP gezogen und schlägt eine Woche später auf derselben Strecke zurück. Nach einer schlechten Startphase, in der auf Platz neun zurückfällt, kämpft sich der Franzose Position um Position nach vorne und gewinnt am Ende klar vor Landsmann Zarco.
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Doha-GP (Sieg, 36 Punkte, WM-Rang 2): Quartararo hat die Lehren aus der Enttäuschung im Katar-GP gezogen und schlägt eine Woche später auf derselben Strecke zurück. Nach einer schlechten Startphase, in der auf Platz neun zurückfällt, kämpft sich der Franzose Position um Position nach vorne und gewinnt am Ende klar vor Landsmann Zarco.

Portugal-GP (Sieg, 61 Punkte, WM-Rang 1): 2020 lief es für Quartararo in Portimao gar nicht nach Wunsch, beim zweiten Anlauf dominiert er aber. Er holt sich die Pole Position, führt 17 der 25 Rennrunden an, treibt seine Rivalen Zarco und Rins in Stürze und gewinnt mit fast fünf Sekunden Vorsprung. Quartararo übernimmt erstmals die WM-Führung.
Foto: LAT Images

Portugal-GP (Sieg, 61 Punkte, WM-Rang 1): 2020 lief es für Quartararo in Portimao gar nicht nach Wunsch, beim zweiten Anlauf dominiert er aber. Er holt sich die Pole Position, führt 17 der 25 Rennrunden an, treibt seine Rivalen Zarco und Rins in Stürze und gewinnt mit fast fünf Sekunden Vorsprung. Quartararo übernimmt erstmals die WM-Führung.

Spanien-GP (Platz 13, 64 Punkte, WM-Rang 2): Der Sieg in Jerez wäre Quartararo wohl nicht zu nehmen gewesen. Von der Pole Position aus gestartet übernimmt er früh das Kommando und setzt sich vom Feld ab. Dann bekommt er aber Probleme mit Armpump und fällt bis auf Rang 13 zurück. Die WM-Führung verliert er an Francesco Bagnaia. Wenige Tage später lässt er sich am Arm operieren.
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Spanien-GP (Platz 13, 64 Punkte, WM-Rang 2): Der Sieg in Jerez wäre Quartararo wohl nicht zu nehmen gewesen. Von der Pole Position aus gestartet übernimmt er früh das Kommando und setzt sich vom Feld ab. Dann bekommt er aber Probleme mit Armpump und fällt bis auf Rang 13 zurück. Die WM-Führung verliert er an Francesco Bagnaia. Wenige Tage später lässt er sich am Arm operieren.

Frankreich-GP (Platz 3, 80 Punkte, WM-Rang 1): Quartararos Heimrennen wird zum Flag-to-Flag-Krimi. Bei schwierigsten Verhältnissen mit einsetzendem Regen behält er kühlen Kopf und fährt einen sicheren dritten Platz ein. Wichtige Punkte für den auf nasser Fahrbahn oft strauchelnden Yamaha-Star, mit denen er die WM-Führung zurückerobert.
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Frankreich-GP (Platz 3, 80 Punkte, WM-Rang 1): Quartararos Heimrennen wird zum Flag-to-Flag-Krimi. Bei schwierigsten Verhältnissen mit einsetzendem Regen behält er kühlen Kopf und fährt einen sicheren dritten Platz ein. Wichtige Punkte für den auf nasser Fahrbahn oft strauchelnden Yamaha-Star, mit denen er die WM-Führung zurückerobert.

Italien-GP (Sieg, 105 Punkte, WM-Rang 1): Seit 2017 ist Mugello fest in Ducati-Hand, doch in diesem Jahr durchbricht Quartararo die Dominanz der Hausherren. Trotz eines massiven Topspeed-Nachteils auf der langen Start-Ziel-Gerade kann er sich früh im Rennen absetzen und fährt einen ungefährdeten Sieg ein.
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Italien-GP (Sieg, 105 Punkte, WM-Rang 1): Seit 2017 ist Mugello fest in Ducati-Hand, doch in diesem Jahr durchbricht Quartararo die Dominanz der Hausherren. Trotz eines massiven Topspeed-Nachteils auf der langen Start-Ziel-Gerade kann er sich früh im Rennen absetzen und fährt einen ungefährdeten Sieg ein.

Katalonien-GP (Platz 6, 115 Punkte, WM-Rang 1): In Barcelona kämpft Quartararo bis wenige Runden vor Schluss gegen Miguel Oliveira um den Sieg. Dann öffnet sich aber der Reißverschluss an seiner Lederkombi. Quartararo versucht, sich neu zu adjustieren, fällt dabei aber auf Rang drei zurück. Nach dem Rennen kommt es knüppeldick: Zunächst bekommt er für ein Track-Limit-Vergehen drei Sekunden aufgebrummt, mehrere Stunden nach dem Zieleinlauf beschert ihm die defekte Lederkombi eine weitere Drei-Sekunden-Strafe. So landet Quartararo in der Endabrechnung nur auf P6.
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Katalonien-GP (Platz 6, 115 Punkte, WM-Rang 1): In Barcelona kämpft Quartararo bis wenige Runden vor Schluss gegen Miguel Oliveira um den Sieg. Dann öffnet sich aber der Reißverschluss an seiner Lederkombi. Quartararo versucht, sich neu zu adjustieren, fällt dabei aber auf Rang drei zurück. Nach dem Rennen kommt es knüppeldick: Zunächst bekommt er für ein Track-Limit-Vergehen drei Sekunden aufgebrummt, mehrere Stunden nach dem Zieleinlauf beschert ihm die defekte Lederkombi eine weitere Drei-Sekunden-Strafe. So landet Quartararo in der Endabrechnung nur auf P6.

Deutschland-GP (Platz 3, 131 Punkte, WM-Rang 1): Auf dem für Yamaha traditionell schwierigen Sachsenring betreibt Quartararo einmal mehr Schadensbegrenzung. Er muss sich als Dritter nur Marc Marquez und Miguel Oliveira geschlagen geben.
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Deutschland-GP (Platz 3, 131 Punkte, WM-Rang 1): Auf dem für Yamaha traditionell schwierigen Sachsenring betreibt Quartararo einmal mehr Schadensbegrenzung. Er muss sich als Dritter nur Marc Marquez und Miguel Oliveira geschlagen geben.

Dutch TT (Sieg, 156 Punkte, WM-Rang 1): Mit seinem vierten Saisonsieg geht Quartararo in die Sommerpause. Im Rennen von Assen übernimmt er früh die Führung und schraubt seinen Vorsprung auf zwischenzeitlich mehr als vier Sekunden. Eine echte Machtdemonstration des WM-Leaders.
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Dutch TT (Sieg, 156 Punkte, WM-Rang 1): Mit seinem vierten Saisonsieg geht Quartararo in die Sommerpause. Im Rennen von Assen übernimmt er früh die Führung und schraubt seinen Vorsprung auf zwischenzeitlich mehr als vier Sekunden. Eine echte Machtdemonstration des WM-Leaders.

Steiermark-GP (Platz 3, 172 Punkte, WM-Rang 1): Den Red-Bull-Ring bezeichnet Quartararo im Vorhinein als die für ihn und Yamaha schwierigste Strecke im MotoGP-Kalender 2021. Am Rennwochenende zum Steiermark-GP ist davon aber nicht viel zu erkennen. Im Qualifying stellt er seine M1 auf den dritten Startplatz und auch im Rennen wird er starker Dritter.
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Steiermark-GP (Platz 3, 172 Punkte, WM-Rang 1): Den Red-Bull-Ring bezeichnet Quartararo im Vorhinein als die für ihn und Yamaha schwierigste Strecke im MotoGP-Kalender 2021. Am Rennwochenende zum Steiermark-GP ist davon aber nicht viel zu erkennen. Im Qualifying stellt er seine M1 auf den dritten Startplatz und auch im Rennen wird er starker Dritter.

Österreich-GP (Platz 7, 181 Punkte, WM-Rang 1): Auch das zweite Qualifying in Spielberg läuft für Quartararo mit Startplatz zwei nach Plan. Im chaotischen Flag-to-Flag-Rennen verpokert er sich aber wie viele seiner Kollegen aus der Spitzengruppe beim Motorradwechsel und muss sich schlussendlich mit Rang sieben zufriedengeben.
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Österreich-GP (Platz 7, 181 Punkte, WM-Rang 1): Auch das zweite Qualifying in Spielberg läuft für Quartararo mit Startplatz zwei nach Plan. Im chaotischen Flag-to-Flag-Rennen verpokert er sich aber wie viele seiner Kollegen aus der Spitzengruppe beim Motorradwechsel und muss sich schlussendlich mit Rang sieben zufriedengeben.

Großbritannien-GP (Sieg, 206 Punkte, WM-Rang 1): In Silverstone hat Quartararo keinen echten Gegner. Schon nach dem ersten Rennviertel hat er seine Verfolger abgeschüttelt und fährt den Sieg im Stile eines Champions souverän nach Hause. Seine WM-Rivalen Mir, Zarco und Bagnaia patzen mit den Rängen neun, elf und 14. Quartararo macht einen großen Schritt in Richtung WM-Titel.
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Großbritannien-GP (Sieg, 206 Punkte, WM-Rang 1): In Silverstone hat Quartararo keinen echten Gegner. Schon nach dem ersten Rennviertel hat er seine Verfolger abgeschüttelt und fährt den Sieg im Stile eines Champions souverän nach Hause. Seine WM-Rivalen Mir, Zarco und Bagnaia patzen mit den Rängen neun, elf und 14. Quartararo macht einen großen Schritt in Richtung WM-Titel.

Aragon-GP (Platz 8, 214 Punkte, WM-Rang 1): Im Qualifying läuft für Quartararo mit Startplatz drei noch alles im Plan. Im Rennen stürzt er aber auf Rang acht ab. Der Vorderreifen habe sich nicht so angefühlt, wie gewohnt, sagt er. Eine Analyse ergibt: Der Reifendruck war zu hoch. Ein Problem, dass Yamaha bereits in der Vergangenheit plagte, welches 2021 aber nur in Aragon auftrat.
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Aragon-GP (Platz 8, 214 Punkte, WM-Rang 1): Im Qualifying läuft für Quartararo mit Startplatz drei noch alles im Plan. Im Rennen stürzt er aber auf Rang acht ab. Der Vorderreifen habe sich nicht so angefühlt, wie gewohnt, sagt er. Eine Analyse ergibt: Der Reifendruck war zu hoch. Ein Problem, dass Yamaha bereits in der Vergangenheit plagte, welches 2021 aber nur in Aragon auftrat.

San-Marino-GP (Platz 2, 234 Punkte, WM-Rang 1): Quartararo macht im ersten Misano-Rennen bis zur Zielflagge mächtig Druck auf Francesco Bagnaia, doch der ist an diesem Sonntag zu stark. Mit Rang zwei kann Quartararo aber gut leben, verliert er doch nur fünf Zähler auf seinen ersten Verfolger in der Weltmeisterschaft.
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San-Marino-GP (Platz 2, 234 Punkte, WM-Rang 1): Quartararo macht im ersten Misano-Rennen bis zur Zielflagge mächtig Druck auf Francesco Bagnaia, doch der ist an diesem Sonntag zu stark. Mit Rang zwei kann Quartararo aber gut leben, verliert er doch nur fünf Zähler auf seinen ersten Verfolger in der Weltmeisterschaft.

Amerika-GP (Platz 2, 254 Punkte, WM-Rang 1): Zum zweiten Mal in Serie landet Quartararo auf dem zweiten Rang. Geschlagen geben muss er sich nur Marc Marquez. WM-Rivale Bagnaia nimmt er somit weitere vier Zähler ab. "Dieser zweite Platz fühlt sich an wie ein Sieg", sagt Quartararo später.
Foto: LAT Images

Amerika-GP (Platz 2, 254 Punkte, WM-Rang 1): Zum zweiten Mal in Serie landet Quartararo auf dem zweiten Rang. Geschlagen geben muss er sich nur Marc Marquez. WM-Rivale Bagnaia nimmt er somit weitere vier Zähler ab. "Dieser zweite Platz fühlt sich an wie ein Sieg", sagt Quartararo später.

Emilia-Romagna-GP (Platz 4, 267 Punkte, Weltmeister): Fabio Quartararo hat in Misano Probleme und muss sich von weit hinten durch das Feld pflügen. Francesco Bagnaia sieht bereits wie der sichere Sieger aus, als er fünf Runden vor Schluss in Führung liegend stürzt. Dadurch ist die WM zugunsten von Quartararo entschieden, der am Ende als Vierter ins Ziel kommt.
Foto: Screenshot/MotoGP

Emilia-Romagna-GP (Platz 4, 267 Punkte, Weltmeister): Fabio Quartararo hat in Misano Probleme und muss sich von weit hinten durch das Feld pflügen. Francesco Bagnaia sieht bereits wie der sichere Sieger aus, als er fünf Runden vor Schluss in Führung liegend stürzt. Dadurch ist die WM zugunsten von Quartararo entschieden, der am Ende als Vierter ins Ziel kommt.