Ohne den Verkehr hätte er den Einzug ins Q3 geschafft. Davon ist Adrian Sutil überzeugt. "Ich denke, ich hätte eine 1:28 oder 1:27-Runde fahren können. Wir waren ähnlich schnell wie Kobayashi", verriet der Force India-Pilot. Die Dominanz von Red Bull bereitet dem Deutschen kein Kopfzerbrechen, auch wenn der Abstand über eine Sekunde beträgt.
"Heute war erst das Qualifying. Wir brauchen uns keine Sorgen wegen Red Bull zu machen. Barcelona ist einfach eine Red Bull-Strecke wie Silverstone. Da waren sie letztes Jahr auch unschlagbar", erzählte Sutil. Statt auf die anderen zu schauen, müsse man den Fokus auf sich halten. "Wir müssen natürlich weitere Updates an die Strecke bringen, denn es ist wichtig dass wir den Anschluss an die Top-10 nicht verlieren", betonte Sutil.
Sauber mit größtem Schritt
An einer Version des F-Kanals wird bereits in der Fabrik gearbeitet. "Wir sind dran, aber die Teile werden erst auf das Auto geschraubt, wenn sie funktionieren. Man hat ja zuletzt gesehen, dass einige Teams den F-Kanal ausprobiert haben und es nicht geklappt hat", erklärte Sutil. Das Kräfteverhältnis sieht er nach dem Qualifying als unverändert an. "Alle Teams haben ungefähr drei Zehntel gebracht, aber es gibt keine größeren Veränderungen mit Ausnahme von Sauber. Die haben sehr gut gearbeitet", meinte der Deutsche.
Für das Rennen am Sonntag ist Sutil zuversichtlich. "Ich stehe auf der sauberen Seite und habe noch einen frischen Reifensatz. Es sieht gut aus", verriet der Force India-Pilot. Generell sei das Auto kein Vergleich zum Vorjahresmodell. "Vor einem Jahr fuhren wir hinten im Feld herum und hatten keine Chancen auf Punkte. Das ist eine großartige Leistung des Teams, dass wir jetzt hier stehen", sagte Sutil.



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