Kein Einspruch - Mallya gab grünes Licht für Motoren
Vijay Mallya lebt und lässt leben. Der Inder hätte den Motorendeal zwischen Mercedes und dem Ex-Honda-Team torpedieren können.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
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Mallya stellte sich auf die Seite des Sports., Foto: Sutton
Wenn das ehemalige Honda-Team in Melbourne mit Mercedes-Motoren am Start steht und doch noch in die Saison starten kann, dürfen sich die Teammitglieder zu einem gewissen Teil bei Vijay Mallya bedanken. Der Inder war es, der einem weiteren Mercedes-Kundenteam keinen Stein in den Weg legte. Denn laut FIA-Reglement darf ein Hersteller maximal zwei Teams mit Motoren beliefern - in diesem Fall McLaren und Force India.
"Ich glaube, dass Mercedes eine Ausnahmegenehmigung für ein Jahr erhalten hat, um das Ex-Honda-Team zu retten", verriet Mallya gegenüber Autosport. "Ich hätte dagegen Einspruch einlegen können, habe das aber nicht gemacht, weil es gut für die F1 ist." Niemand wolle ein Team verschwinden sehen, der Verlust von Super Aguri im letzten Jahr habe schwer genug gewogen.
"Wenn wir die Kosten soweit herunterbringen können, wie es Max und Bernie möchten, wird es noch mehr Teams geben", glaubt Mallya. "Dann könnten wir wieder 24 Autos in der Startaufstellung haben. Das wäre gut für den Sport."
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