Nicht nur das Honda-Kundenteams Super Aguri stimmte sich mit einer doppelten Zielankunft auf das Heimrennen in Suzuka in einer Woche ein. Auch die Werkstruppe aus Brackley erlebte ein ermutigendes Wochenende - auch wenn im Rennen nicht alles hundertprozentig nach Plan lief. Die Startpositionen waren toll: Beide Fahrer fuhren mit einer identischen Zeit auf die Plätze 3 und 4. Allerdings konnte Barrichello diesen Rang nicht lange halten und fiel schon beim Start zwei Plätze zurück.
Dennoch sagte er hinterher, dass sein Rennen "okay" gewesen sei. "Mein Auto war aber auf Regenreifen besser als auf Rillenreifen." Bei Jenson Button war das genau umgekehrt. "Zunächst fühlte sich das Auto gut an, ich konnte davonziehen und den Kontakt zur Spitze halten", schilderte der Brite. "Dann begannen meine Hinterreifen abzubauen, sie waren praktisch komplett abgenutzt. Ich verlor drei oder mehr Sekunden pro Runde." Deshalb musste er seinen ersten Boxenstopp vorziehen. "Im Trockenen gab es nur noch eine Linie und ich war in meinem Element! Das hat viel Spaß gemacht und mich an meine Kartzeit erinnert."
Richtig spannend wurde es noch einmal in der letzten Kurve. Nachdem er zuvor Rubens Barrichello überholt hatte, schnappte er sich auch noch Nick Heidfeld - was ihm letztlich wieder auf seine Startposition, Platz 4, zurückbrachte. "Als ich in den Rückspiegel sah, entdeckte ich wie Rubens, Nick und Pedro ineinander gefahren sind." Auch Rubens war davon nicht gerade begeistert, obwohl er - zumindest bislang - dadurch keinen Platz verloren hat. Allerdings wird der Vorfall noch von den Stewards untersucht. "Heidfeld musste einem Überrundeten ausweichen und wir haben uns berührt, dadurch wurde mein Frontflügel beschädigt."
Letztlich sah Sportdirektor Gil de Ferran dies als ein "gutes Ergebnis" an. "Obwohl wir nicht den Podestplatz erreicht haben, den wir uns vorgenommen hatten." Dies möchte man nun vor den heimischen Fans in Suzuka nachholen.



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