Die Super Aguri sind nur selten im Bild - wenn dann nur bei Überrundungen oder Ausfällen. Vielleicht wusste Nick Heidfeld in der Hitze des Gefechts deshalb nicht, dass er nach dem Rennen den falschen Aguri-Piloten zur Schnecke gemacht hat. Statt Takuma Sato für sein Fehlverhalten in der letzten Kurve des Grand Prix zu schelten, faltete er den sichtlich erschütterten Sakon Yamamoto zusammen - Rod Nelson würde wohl sagen: "Poor, young Sakon."
Aber auch so war sein Rennen "richtig hart". Er wechselte zu früh auf Rillenreifen und musste deshalb mit dem Auto kämpfen. Dennoch gab es in Shanghai etwas zu feiern: Yamamoto holte als 17. seine erste Zielankunft in der Formel 1! Auch wenn der Jubel danach von Quick Nick jäh unterbrochen wurde...
Auch für Teamchef Aguri Suzuki gab es viel zu jubeln: Neben Yamamoto kam auch Sato ins Ziel, wenn auch als Verantwortlicher für Nicks Frust. "Das ist ein fantastisches Resultat für uns", strahlte Taku, der wohl noch nicht weiß, dass ihn sein Teamkollege im Auftrag von Heidfeld die gleiche heiße und gestenreiche Rede zum Besten geben wird, die er sich mit großen Augen anhören durfte. "Er soll es Takuma genauso an Takuma weiterleiten", hatte der schwer frustrierte Nick angekündigt.



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