Es gibt sie wirklich, diese Tage, wo einem das Pech an den Fingern zu kleben scheint. Christian Klien dürfte nach seinem Qualifying recht viel davon wegzuwaschen gehabt haben, denn für ihn lief es eigentlich ganz und gar nicht nach Wunsch. Zwar schaffte er es leicht in die zweite Runde, doch noch in der ersten war sein Arbeitstag schon beendet. "Ich habe den zweiten Kerb in der Schikane zu hart getroffen und habe das Auto verloren, als ich vom Kerb wieder herunterkam. Ich hab mich gedreht und der Motor ging aus", sagte der Österreicher, der das Auto deswegen stehen lassen musste und in der zweiten Session nicht mehr starten konnte.

David Coulthard musste sein Arbeitsgerät nicht am Streckenrand abstellen, er schaffte es aber trotzdem nur zwei Plätze vor seinem Teamkollegen zu stehen. "Effizienz ist hier sehr wichtig. Das betrifft wie geschlossen du dein Auto lassen kannst, um es zu kühlen und es gleichzeitig auf den Geraden so windschlüpfig zu machen wie möglich und in den Kurven so viel Downforce wie möglich zu haben. Leider fördert diese Art von Strecke einige Defizite in unserem Gesamtpaket zu Tage", war Coulthard enttäuscht.

Auch Christian Horners Mundwinkel gingen nach den Startplätzen 14 und 16 nicht unbedingt nach oben. "Vierzehnter und Sechzehnter repräsentiert leider, wo wir uns auf solchen Strecken befinden", meinte der Teamchef. Dennoch hofft Horner, mit der richtigen Strategie im Rennen mit den Williams und den Toyota mitgehen zu können. Vielleicht würde das die Mundwinkel wieder etwas nach oben bringen.