Mark Webber wird immer mehr zum Pechvogel der Saison. Am letzten Wochenende verpasste der tapfere Australier abermals eine Chance auf WM-Punkte wegen eines technischen Defekts. Seine Hoffungen richten sich deshalb auf Ungarn: "Unser Auto sollte dort gut liegen", sagt er, "aber wir müssen erst abwarten, wie unsere Reifenauswahl ausfällt."
Trotz der Nullrunde von Hockenheim zieht er ein positives Fazit: "Wir haben keine Punkte geholt, aber das Auto ist besser. Wenn wir unsere Zuverlässigkeit verbessern, können wir in die Top8 kommen." Und das würde die erhofften WM-Punkte bedeuten.
Neben Mark Webber würde sich natürlich auch Nico Rosberg über Punkte freuen. "Wir erwarten ein gutes Rennen", gibt er sich ähnlich zuversichtlich. "Die Streckencharakteristik ist ähnlich wie in Monaco und dort waren wir sehr stark." Nur die Zuverlässigkeit ließ die Mitternachtsblauen im Fürstentum im Stich. "Wir haben uns in Hockenheim verbessert und können das hoffentlich fortsetzen."
Technikchef Sam Michael baut auf frühere Erfolge: "Der FW28 zeigte in Deutschland einen klaren Aufwärtstrend, den wir in Ungarn fortsetzen wollen. Die Strecke lag uns bisher jedenfalls traditionell sehr gut."



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