Der Tag für die Mannschaft von BMW Sauber hatte zwei Gesichter. So beklagte Robert Kubica, dass es am Vormittag noch recht schwierig war. Kubica meinte: "Heute Vormittag haben wir nicht so viele Informationen bekommen, wie wir wollten, weil die Balance des Autos nicht wirklich gestimmt hat." Deswegen arbeitete die Mannschaft dann auch in eine andere Richtung, meinte Kubica weiter, und das mit Erfolg. "Wir waren nicht auf Zeitenjagd, aber trotzdem viel schneller."
Nick Heidfeld bekam von diesen Schwierigkeiten nur wenig mit. War er im ersten Training wegen des angekündigten Regens immerhin sieben Runden unterwegs, beklagte er sich aber nicht über Probleme. "Wir hatten einen problemlosen ersten Trainingstag", meinte er, nachdem er im zweiten Training noch einmal zehn Runden abgespult hatte.
Der Technische Direktor von BMW Sauber, Willy Rampf, stimmte dann in seiner Einschätzung des Tages auch eher mit Robert Kubica, als mit Nick Heidfeld überein. Er sagte: "Nachdem Robert am Morgen mit der Balance des Autos nicht zufrieden gewesen war, haben wir das Set-up geändert und damit eine deutliche Verbesserung erzielt." Im Prinzip ist es ja auch egal, wer wem Recht gibt. Am Ende des Tages waren alle drei zufrieden.

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