Nur ein Rennwochenende lang durfte sich Nick Heidfeld aus seiner Cockpitperspektive an den Twin Towers vor seiner Nase erfreuen. "Natürlich ist es ärgerlich, dass sie jetzt verboten sind, aber ein Rennen ist besser als keines", nahm Nick das Verbot gelassen hin. "Mir wäre es lieber, wenn sie noch dran wären, denn sie haben uns etwas Performance gebracht - aber es bringt uns natürlich nicht um. Es ist schade, aber wenigstens haben wir eine Innovation gezeigt."
Aber könnte BMW Sauber nach dem Verbot der Twin Towers und des angeblich zu flexiblen Heckflügels nun in den Zeitenlisten weiter abrutschen? "Wir hatten ja keine extrem flexiblen Flügel und die anderen ganz normale - das wird in den Medien gerne etwas übertrieben dargestellt", holte Nick aus. "Auf diesem Bereich wird seit Jahren gearbeitet und die Teams gehen schon genauso lange ans Limit."
Wie verlief nun der Freitag? "Es sieht nicht schlecht aus, aber am Freitag sind Vorhersagen immer sehr schwierig", sagte Nick. "Wichtig ist es unser Programm durchzuziehen und mit Robert die Reifentests zu absolvieren. Glücklicherweise konnten wir am Ende noch ein paar Runden fahren und uns an die Strecke gewöhnen."
Die Tagesbestzeit von Robert Kubica sieht zwar "gut" aus, "aber sie hilft nicht wirklich". Zumindest psychologisch könnte sie aber doch etwas wert sein: "Hoffentlich ist es ein Trend für das Wochenende - es bedeutet sicherlich nicht, das wir um Platz 1 kämpfen werden, aber vielleicht können wir um Punkte kämpfen. Seit Anfang der Saison möchten wir in die Top10 gelangen, wenn es gut läuft schaffen wir es, wenn nicht, sind wir knapp draußen - da werden wir morgen Früh mehr wissen." Nicks größter Wunsch für das Wochenende dürfte allen seinen Fans klar sein: "Regen."



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