Über der Zukunft von Christian Klien schwebt seit Saisonbeginn ein großes Fragezeichen. Entsprechend konnte sich der Österreicher bislang kaum der vielen Fragen über einen Verbleib bei Red Bull Racing erwehren. Am Dienstag stellte Klien nun seinen Boss Dietrich Mateschitz zur Rede.

"Ich hatte ein Gespräch mit Didi Mateschitz, das mir etwas den Druck von den Schultern genommen hat", verriet er in Magny Cours. "Hoffentlich werden diese Fahrerdiskussionsfragen jetzt etwas weniger."

Klien glaubt sogar, dass beide Red Bull Piloten eine Chance auf einen Verbleib haben. "Ich glaube nicht, dass einer von beiden gehen muss", sagte er. "Es ist also durchaus möglich, dass die Fahrerpaarung so bleibt. Noch ist nichts entschieden. Es gibt kein fixes Datum und ich werde versuchen bei den nächsten Rennen so gut wie möglich abzuschneiden."

Den Anfang bildet der Frankreich GP an diesem Wochenende. "Ich hoffe, dass das Glück in der zweiten Saisonhälfte zurückkehrt", verriet er motorsport-magazin.com. "Wir konnten das Auto bei den Tests in Jerez etwas verbessern, was sich hoffentlich auswirken wird. Es ist vor dem Freitag immer schwierig zu sagen, was passieren wird. Die Reifen sollten gut sein und alles andere müssen wir abwarten."

Eine Wiederholung der Bridgestone-Dominanz von Indianapolis erwartet er nicht. "Michelin war in Indy sicher etwas konservativ, aber das war eine einmalige Sache - hier werden sie wieder konkurrenzfähig sein." Somit ist die Zielsetzung klar: "Punkte sind das Ziel, aber wir müssen sehen, wo wir im Qualifying stehen. In die Top10 zu kommen wird sehr schwierig, wir liegen irgendwo im Bereich zwischen 10 und 15."