Mark Webber spricht seinen Fahrerkollegen aus dem Herzen, wenn er sagt: "Monaco ist ein ganz besonderes Rennen, bei dem wir alle gut abschneiden möchten." Dies gilt noch mehr für Webbers Teamkollegen Nico Rosberg, der im Fürstentum aufgewachsen ist und dem somit ein 'echtes' Heimspiel bevorsteht.
"Es ist toll in der Stadt zu fahren, in der ich mein gesamtes Leben verbracht habe und das vor den Augen aller meiner Freunde auf so einer faszinierenden Strecke", sagt Nico. "Ich hatte im letzten Jahr ein großartiges GP2-Rennen hier und wurde Dritter." In einem F1-Auto sei die Strecke zwar "anders" zu fahren, aber er glaubt dennoch an ein "starkes" Wochenende.
Helfen sollen ihm dabei neue Aerodynamikteile an seinem FW28. "Wir bringen ein Aerodynamik-Update mit", sagt Technikdirektor Sam Michael, "um den maximalen Abtrieb zu erreichen." Überholmanöver stuft Michael zwar als "schwierig", aber nicht als "unmöglich" ein. Dies hätten Mark Webber und Nick Heidfeld im Vorjahr bewiesen.
Darauf möchte der Australien nun aufbauen. "Hoffentlich können wir uns im Vergleich zu Barcelona um einiges steigern und einige Punkte mitnehmen." Webber hofft sogar, dass der Monaco GP ein "Wendepunkt" für das Team wird. "Nach dem letzten Rennen kann das gar nicht früh genug geschehen."



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