Für Michael Schumacher begann am heutigen Montag eine Woche, auf die er sich "richtig" freut. Im Fürstentum zu Monaco steht eines der großen Saisonhighlights an: Der Große Preis der Leitplanken.

"Wir glauben, für das Rennen zuversichtlich sein zu können", sagt der WM-Zweite. "Ich denke schon, dass wir gut aussehen können." Eine "richtige Einschätzung" wolle Schumacher jedoch nicht treffen. "Das ist sehr schwierig, weil es keine validen Anhaltspunkte gibt für die Charakteristik dieser Strecke." Monte Carlo sei eben auch in dieser Hinsicht einzigartig.

"Wir haben auf einem wirklich vergleichbaren Kurs mit den aktuellen Autos weder getestet noch sind wir dort Rennen gefahren. Daher können wir nur wie immer unser Bestes geben und versuchen, auf dem neusten Stand zu sein." Je nach den äußeren Bedingungen, könne sich dieser Leistungsstand "sehr kurzfristig" ändern. "Daher ist das so spannend."

Dennoch glaubt der siebenfache Champion mit seinem 248 F1 ein Auto zu besitzen, mit dem er "gut mithalten" könne. "Viele denken in der Tat, dass das Rennen bereits mit dem Qualifying entschieden sein könnte", sagt Schumacher über die weitläufige Meinung, "aber so ist es in meinen Augen nicht. Natürlich darf man auch nicht zu weit hinten stehen, und natürlich darf man den Kontakt zur Spitze nicht verlieren. Aber wenn man das schafft, dann kann man über die Strategie auch ohne Pole Position noch ganz viel erreichen. Eine gute Strategie und ein schnelles Auto zu haben ist viel wichtiger. Und dann gibt es durchaus Möglichkeiten, auch von Platz drei, vier oder fünf gewinnen zu können."