McLaren Mercedes hat gute Erinnerungen an die Straßen von Monte Carlo: Seit Mika Häkkinens Sieg 1998 stand man viermal auf dem obersten Podestplatz. In diesem Jahr lag ein Sieg bislang außer Reichweite - aber Norbert Haug betont nicht umsonst: "In Monaco ist alles anders als auf anderen Rennstrecken."
"Monaco ist eine ganz andere Herausforderung als Barcelona", stimmt Kimi Räikkönen zu, "und wir werden alles für den Sieg geben." Ermöglichen sollen dies ein "gutes" Qualifying, eine "gute" Strategie und die einzigartige Streckencharakteristik: "In Monaco sind das Handling und der mechanische Grip wichtiger als die aerodynamische Effizienz."
Nach den Problemen an den letzten Rennwochenenden, könnte dies den Silbernen gerade recht kommen. Neben den "weichsten" Michelin-Reifen, werden auch die "größte" Kühlung und das "maximale" Downforce-Paket zum Einsatz kommen.
"In Monaco setzen wir auf maximalen Abtrieb, guten Front-End-Grip, um die engen Kurven richtig einlenken zu können, einen Motor mit viel Drehmoment und einer effizienten Traktionskontrolle", erklärt CEO Martin Whitmarsh.
Juan Pablo Montoya blickt dem verlängerten Rennwochenende im Fürstentum trotz all dieser Herausforderungen optimistisch entgegen. "Wir haben bei unserem Test in Le Castellet über 3.000 Kilometer zurückgelegt und vor allem an der Kühlung gearbeitet." Diese wird in Monaco besonders gefordert, da es keine "echten Geraden" zur Abkühlung des Motors gibt.



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