Drei Siege in drei Rennen und 28 Punkte für Fernando Alonso in der Fahrer-WM-Wertung, besser hätte die Saison für Renault gar nicht anfangen können. Bei den Blau-Gelben geht man davon aus, dass das auch so weitergehen wird. Renault ist das Team, das es zu schlagen gilt hört man allenthalben. "Das Paket ist sehr konkurrenzfähig," so Fernando Alonso. "Es gibt keinerlei Probleme mit dem Auto und man kann fühlen, dass alles sehr gut zusammen arbeitet. "Für die nächsten Rennen sei es jedoch die konstante Weiterentwicklung des RS26 sein, denn "Ferrari, McLaren und Honda sind alle gut genug um Rennen zu gewinnen und wenn wir sie schlagen wollen, müssen wir hart arbeiten."

Der Grand Prix von San Marino hat für den Spanier durch seinen harten Kampf mit Michael Schumacher im vergangenen Jahr auch einen ganz speziellen Erinnerungswert. "Wenn man mit Michael kämpft, berichten die Medien ganz besonders darüber, denke ich," erklärt Alonso. Er hätte die letzen Runden zwar genossen, wäre aber auch nicht böse, wenn man es ihm dieses Jahr etwas leichter machen würde.

Das Autodromo Enzo e Dino Ferrari ist bekannt für seine Abweiser, die, will man schnell sein, als Teil der Strecke miteinkalkuliert werden müssen. Für die Fahrer und Teams keine leichte Aufgabe, das weiß auch Alonso "Es ist für die Fahrer eine sehr schwierige Strecke mit den Schikanen und Randsteinen und dem Auto, das darüber springt. Das macht es sehr schwierig, zweimal in einer Kurve dieselbe Linie zu fahren und in jeder Runde fühlt es sich etwas anders an." Die Strecke sei auch körperlich sehr anstrengend, meint der 24-jährige, "aber auch für das Auto, da es über die Kerbs sehr beansprucht wird. Das ist ein Rennen, das schwer ist zu beenden."

Teamkollege Giancarlo Fisichella ist zwar auch sehr zuversichtlich, dass er bei seinem Heimrennen gut abschneiden wird, unterschätz die Tücken des Kurses aber ebenfalls keineswegs. "Man muss überall gut sein um auch schnell zu sein und man braucht ein perfektes Auto," erklärt der Römer. "Du brauchst ein Auto, das in allen Bereichen sehr gut funktioniert und das unter allen Bedingungen schnell ist. Es muss seinem Fahrer erlauben, Vertrauen in das Handling und die Reaktionen zu fassen. Außerdem brauchst du einen starken Motor und gute Reifen." Man sollte aber auch in Imola in der Lage sein zu gewinnen, meint Fisico. "Ich denke Renault hat im Moment einen Vorsprung auf die Konkurrenz und so ist es unser Ziel, jedes Rennen zu gewinnen." Er sei so fit wie nie zuvor, sagt Fisichella und ein neuer Motor und ein paar PS mehr sollten ausreichen, dass er absolut siegfähig sein sollte. "Wir unterschätzen unsere Rivalen nicht, denn wir wissen, dass der Kampf an der Spitze sehr eng ist, ich denke aber, wir haben das Paket um in Imola zu gewinnen."