"Nach drei Überseerennen denke ich, dass die Teammitglieder froh waren, wieder nach Hause zu kommen," spricht Teamchef Aguri Suzuki wohl allen aus der Seele. Viel Arbeit in der Fabrik im heimischen Leafield und Tests in Barcelona haben es dem Team ermöglicht, so hofft Suzuki, einen Schritt nach vorne zu machen. "Das Team konnte in Barcelona zwar nicht das gesamte Programm fahren, konnte aber trotzdem einiges mehr am SA05 verstehen, da dies das erste volle Testprogramm des Autos war. Ich bin zufrieden mit den Fortschritten, die wir vor dem ersten Europarennen in Imola gemacht haben."

Takuma Sato freut sich nicht nur auf das Rennen am kommenden Sonntag, sondern ganz besonders auch auf einen weiteren Vorteil, den die Rennen in Europa haben. "Der Start der Saison in Europa bedeutet, dass das Team auch in seinem neuen Motorhome sein wird, das wird aufregend sein, zu sehen." Neben diesen Annehmlichkeiten sieht der Japaner aber auch die Herausforderung, die das Autodromo Enzo e Dino Ferrari für alle darstellt.

"Imola ist eine ganz besondere Strecke - klassisch und eng und holprig," erklärt Sato. "Wir fahren sehr viel über die Abweiser, daher ist das Setup sehr wichtig. Das Wetter ist oft kalt, was die äußeren Bedingung sehr von den ersten drei Rennen unterscheidet. Unser Auto ist auf den Geraden recht schnell, aber die Schikanen und schnellen Kurven machen dieses Rennen für uns zu einer ganz speziellen Herausforderung."

Yuji Ide, der zweite Japaner im Bunde der SuperAguri-Piloten, der Berichten zufolge unter ganz besonderer Beobachtung des Teams steht, sieht dem kommenden Wochenende mit eher gemischten Gefühlen entgegen. Bei den Tests in Barcelona konnte er nicht fahren und somit auch keine weitere Praxis im SA05 gewinnen. Trotzdem hofft er aber, beim Rennen auf ungewohntem Terrain in Ziel kommen zu können und auch ein bisschen näher an seinen Teamkollegen heranzukommen. "Ich will das nächste beenden, wie ich es auch in Australien geschafft habe, und etwas schneller zu sein. Es ist mein erstes Rennen in Europa und ich freue mich darauf. Ich habe während der Pause die Strecke auch schon studiert."