Seit Januar steht Adrian Newey in Diensten von Red Bull Racing. Seine ersten Einflüsse machte der Ex-McLaren-Stardesigner bereits bei der Lösung der Kühlprobleme des RB2 geltend. Mehr Geniestreiche des Weltmeisterautobauers sollen in den kommenden Wochen folgen.
Der erste richtige Red Bull Wagen aus der Feder von Adrian Newey wird jedoch der RB2 des Jahres 2007. Einen McLaren-Klon dürfen wir allerdings nicht erwarten. "Da der MP4-21 den Abschluss meiner Denkweise der letzten Jahre darstellt, wird er vielleicht einige Designphilosophien teilen, aber was mich bei meiner Ankunft bei Red Bull am meisten beeindruckt hat, ist die Art und Weise wie das Designteam manche Probleme anders gelöst hat als wir bei McLaren." Obwohl doch beide Teams dem gleichen Reglement unterlegen haben.
Demnach wäre es "dumm" diese Wege nicht weiter zu beschreiten respektive davon Gebrauch zu machen. "Der RB3 wird also eine Mischung aus beiden Welten", verriet er unseren britischen Kollegen vom F1 Racing Magazine.
Der Grund für seinen Wechsel zu RBR war die neue Herausforderung, ein kleines Team von Grund auf neu zu formen und aufzubauen. "McLaren und Williams waren etablierte Organisationen mit etablierten Strukturen", sagte er. "Nach so viel Erfolg mit diesen beiden Teams, wollte ich etwas Neues und Ambitioniertes beginnen." Dafür scheint Newey bei Red Bull genau an der richtigen Adresse zu sein.



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