Mit einer Rauchwolke im Rückspiegel verabschiedete sich Nick Heidfeld von seinem 100. Formel 1 Grand Prix. Dabei hatte der Tag nicht nur wegen der Jubiläumstorte seitens des Teams und des Kleidchens für Tochter Juni so gut angefangen.
"Ich hatte gehofft, dass wir besser sind als im Qualifying, aber nicht gedacht, dass wir so gut sein würden", war Nick gegenüber motorsport-magazin.com selbst von der Performance seines F1.06 überrascht. "Ich konnte das Tempo mit McLaren mitgehen und war schneller als Ferrari."
Besonders gut war sein Start: "Der war super, ich konnte gleich fünf Plätze gutmachen - von Platz elf auf Platz sechs. Danach lief es problemlos, obwohl die blauen Flaggen manchmal sehr spät gezeigt wurden und das Überrunden entsprechend schwierig war."
Nach seinem zweiten Boxenstopp lieferte er sich in der ersten Kurve ein enges Duell mit Felipe Massa. "Wir haben um Platz fünf gekämpft, und ich konnte ihn hinter mir halten." Der Motorschaden kam dann ohne Ankündigung aus dem Nichts. "Platz fünf wäre natürlich super für uns gewesen, es ist sehr schade. Aber jetzt freue ich mich auf Australien. Nicht nur auf das Rennen - Australien ist als Reiseland mein Lieblingsziel."



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