Weder das Qualifying- noch das Rennergebnis des Großen Preis von Malaysia spiegeln das wahre Potenzial des BMW Sauber Teams wider. Davon sind alle Beteiligten bei den Weiß-Blauen aus München und Hinwil überzeugt.
"Ich hatte gehofft, dass wir besser sind als im Qualifying, aber nicht gedacht, dass wir so gut sein würden", zeigte sich etwa Nick Heidfeld gegenüber motorsport-magazin.com von der guten Performance seines F1.06 überrascht. "Ich konnte das Tempo mit McLaren mitgehen und war schneller als Ferrari."
Zustimmung erhält er von seinem Technischen Direktor Willy Rampf. "Wir waren mit einer guten Pace unterwegs. Nick ist ein hervorragendes Rennen gefahren und Jacques war genauso gut", lobte Rampf im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Allerdings hat er im Verkehr Zeit verloren. Wir konnten nach den Boxenstopps vor beiden Ferrari bleiben. Es ist schade, dass wir nicht mit beiden Autos angekommen sind, aber das gehört zum Rennen dazu. Das müssen wir so akzeptieren."
Entsprechend sieht BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen nach dem zweiten Saisonrennen "die ersten beiden Punkte" auf der Habenseite des Teams. "Vor allen Dingen aber auch die Tatsache, dass beide Autos im Rennen schnell unterwegs waren. Wir konnten in der Spitzengruppe mitfahren und das ist ein deutlich anderes Bild als vor einer Woche in Bahrain. Dort waren wir im Qualifying ordentlich unterwegs, aber im Renntrim überhaupt nicht. Hier waren wir im Renntrim erfreulicherweise sogar besser als im Qualifying. Das zeigt, dass wir noch an der Abstimmung und dem Verständnis des Autos arbeiten müssen. Es zeigt aber auch, dass Potenzial vorhanden ist."



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