Vor einem Jahr lag die Bridgestone-Welt in Scherben: Nach einem akzeptablen Saisonstart im verregneten Australien erlebten die Japaner in Sepang ein Debakel.
Doch in diesem Jahr soll alles besser werden: In Bahrain konnten die Bridgestone-Teams die Pole, WM-Punkte, einen Podestplatz und die schnellste Rennrunde erzielen. Nur der Sieg ging an Michelin. Das soll sich aber schon in Malaysia ändern. "Nachdem Michael Schumacher auf dem Podium gestanden hat, möchten wir an diesem Wochenende einen Bridgestone-Fahrer auf dem obersten Treppchen stehen sehen und so viele Piloten wie möglich in die Punkte bringen."
"Wir sind nach Bahrain extrem ermutigt", fügt Motorportdirektor Hiroshi Yasukawa hinzu. "Wir haben natürlich noch viel harte Arbeit vor uns, aber das war ein fantastischer Beginn." Dabei zeigte sich Yasukawa vor allem vom Potenzial seiner Kundenteams "sehr beeindruckt". Auf Toyota kann dies allerdings nicht zutreffen, denn die Landsleute der Gummimischer erlebten in Bahrain ein ebenso katastrophales Wochenende, wie Bridgestone vor Jahresfrist in Malaysia.
Das benötigte Material sind "Hochleistungsreifen für heißes und feuchtes Klima", erklärt Technikchef Hisao Suganuma. Nach dem Abschneiden in Bahrain sei man "zuversichtlich", dass die gewählten Reifen mit diesen Anforderungen zurecht kommen werden.



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