Was macht Max Mosley, wenn er sich mitteilen möchte? Genau, er schreibt Briefe. Einen davon sendete er am Mittwoch an die Teamchefs der Formel 1 Welt. Der Inhalt: Die Vorgezogene Einschreibefrist für die Formel 1 Saison 2008.
Mosley enthüllte schon vor einigen Wochen, dass er beim nächsten Meeting des FIA World Council am 22. März die Einschreibefrist für die übernächste F1-Saison, die erste unter dem neuen Concorde Agreement, auf Ende März dieses Jahres vorziehen möchte.
Angesichts der angeblich nahen Einigung im Streit mit den Automobilherstellern, soll man zwar möglicherweise bereit sein die Frist etwas zu verlängern, aber eins ist klar: Mosley möchte nur die rechtzeitig bestätigten Teams auch an den Diskussionen über das zukünftige Reglement teilnehmen lassen.
Dieses muss bis zum 30. Juni dieses Jahres fertig sein, damit die Teams genügend Zeit haben die Autos für die Saison 2008 zu konstruieren.
"Ein F1-Team das nicht vor dem 31. März eingeschrieben ist, darf natürlich zu einem späteren Zeitpunkt eine Teilnahme beantragen", schreibt Mosley in seinem Brief an die Rennställe. "Dieser Aufnahmeantrag könnte von der FIA akzeptiert werden, wenn das Sportliche Reglement eingehalten wird und die vorgeschriebene Maximalanzahl von 12 Teams dadurch nicht überschritten würde."
Ein Anrecht auf Mitspracherecht bei den Regeln habe ein solcher Spätanmelder aber nicht. "Sollte man die FIA und die teilnehmenden Teams nicht von außergewöhnlichen Umständen überzeugen können, werden solche Rennställe nicht an den Diskussionen bezüglich des Reglements teilnehmen dürfen."



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