Niemand im F1-Zirkus weiß genau was hinter den F1-Tests von Valentino Rossi steckt. Ein echter Drang auf vier Räder zu wechseln? Spaß am Motorsport? Freude am Fahren? Ein Austesten der eigenen Grenzen? Marketing-Gründe?

Egal wie: Fernando Alonso war froh, dass Ferrari "so viel Zeit" mit den Tests des MotoGP-Champions "verlor", denn dies würde die Scuderia im Vergleich zu Renault nur schwächen. Zudem zweifelte der Spanier an, dass Rossi in der F1 erfolgreich sein würde. "Er könnte vielleicht Fünfter werden oder möglicherweise sogar auf das Podest fahren, aber ich könnte das gleiche auf einem Motorrad erreichen, wenn ich genügend Zeit zum trainieren hätte."

Den stolzen Italiener trafen diese Worte sehr. Entsprechend möchte er laut Motorcycle News diese Kommentare des F1-Champions auf die Probe stellen. "Ich habe gelesen, dass Alonso mit etwas Training ein MotoGP-Bike auf das Podium stellen kann", sagte der 27-jährige Yamaha-Pilot. "Wir sollten ein F1-Auto, ein WRC-Auto und ein MotoGP-Bike fahren, die Zeiten addieren und dann sehen wir, wer der Schnellste ist."

Der Auftaktsieger des Bahrain GP ist von dieser Idee begeistert, der Gazzetta dello Sport sagte er: "Valentino fordert mich dreifach heraus? Das gefällt mir. Ich bin bereit dafür."