Ferrari
Michael Schumacher:
Das ist ein unglaubliches Ergebnis. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet auf der Pole zu stehen. Ich dachte, dass wir mit der Spitze auf Tuchfühlung wären, aber nicht vor ihnen. Das ist eine wunderschöne Überraschung. Ich bin sehr glücklich für das gesamte Team, besonders wenn man bedenkt wo wir am Ende der letzten Saison gestanden haben. Es ist immer schwierig einen negativen Trend umzukehren, aber die Probleme haben das Team noch mehr zusammengeschweißt: Diese Mentalität macht Ferrari zu solch einem besonderen Team. Ich bin besonders stolz darauf heute Ayrton Sennas Pole-Rekord eingestellt zu haben.
Felipe Massa:
Diesen Tag werden wir so schnell nicht vergessen. Ich bin sehr stolz an meinem ersten Wochenende mit Ferrari in der ersten Reihe zu stehen. Es ist schade, dass ich auf meiner letzten Runde im Verkehr aufgehalten wurde und deshalb meine Zeit nicht verbessern konnte. Aber das passiert unter dem neuen Qualifying eben. Vielleicht profitiere ich ja beim nächsten Mal davon! Aber es ist ein Vorteil, dass wir von Anfang an ein konkurrenzfähiges Paket besitzen. Das Rennen wird aber schwierig: Wir wissen wie stark unsere Gegner sind. Aber wir werden alles geben um das bestmögliche Ergebnis einzufahren.
Honda
Jenson Button:
Ich bin mit dem dritten Platz zufrieden. Wir hatten eine gute Qualifying-Strategie, aber es war schwierig konstant zu sein und freie Runden zu bekommen. Das neue Qualifying war sehr spannend. Ich war Nonstop im Auto und es muss für die Fans toll anzuschauen gewesen sein. Der Verkehr ist bei diesem Format immer ein Thema, aber wir werden uns daran gewöhnen.
Rubens Barrichello:
Der 6. Platz ist in Ordnung, da ich lange Zeit Probleme mit dem Setup hatte. Wir haben das Problem analysiert und sehen noch Verbesserungsspielraum. Im Qualifying war es bereits besser. Jetzt müssen wir abwarten, was das Rennen bringt.
McLaren
Juan Pablo Montoya:
Wir sind mit dem neuen Format gut zu Recht gekommen und alles lief für mich glatt. Ich bin etwas überrascht, dass ich so weit hinten stehe, da wir in den ersten Sessions besser ausgesehen haben. Aber mehr war nicht drin als es zählte. Wir haben eine gute Strategie für das Rennen und müssen abwarten, was morgen passieren wird.
Kimi Räikkönen:
Ich kann nicht viel sagen. Es ist sehr enttäuschend nicht am Qualifying teilnehmen haben zu können, da ich davon überzeugt bin, dass das Team eine gute Strategie parat hatte und ich unter den Schnellsten gewesen wäre. Obwohl es alles andere als ideal so weit hinten zu starten, gibt es hier einige Überholmöglichkeiten. Ich habe schließlich schon öfter gute Ergebnisse von hinten erzielt.
Renault
Fernando Alonso:
Das ist ein ziemlich enttäuschendes Ergebnis. Die Qualifying-Session war wie erwartet sehr hektisch und es war viel los. Das Auto fühlte sich gut an und wir veränderten nichts daran. Aber ich beging einen Fehler zu Beginn meiner ersten gezeiteten Runde am Session-Ende. Deshalb musste ich eine weitere Runde fahren. Auf dieser waren die Reifen aber nicht mehr so gut, weshalb ich nur Vierter wurde. Die zweite Startreihe ist nicht so schlecht, denn wir wissen, dass unser Auto schnell ist. Warten wir also ab was morgen passiert.
Giancarlo Fisichella:
Ich bin richtig enttäuscht nur Neunter zu sein. Das Auto war in den ersten beiden Sessions konkurrenzfähig und wir konnten problemlos gute Zeiten erzielen. Alles lief glatt bis wir neue Reifen aufziehen ließen. Plötzlich war die Performance nicht mehr da - ich verlor Speed und konnte nicht die Rundenzeiten fahren, die wir imstande sind zu fahren. Wir wissen noch nicht warum und untersuchen das Problem. Aber selbst vom neunten Platz können wir ein starkes Rennen haben.
BMW Sauber
Nick Heidfeld:
Zunächst einmal finde ich es toll, dass ich es ins Top-Ten-Qualifying geschafft habe. Es war ziemlich schwierig, für heute Nachmittag das richtige Setup zu finden, um auf einer einzelnen Runde das Optimum aus den Reifen herauszuholen. In der ersten Viertelstunde hat das einigermaßen funktioniert, in der zweiten besser und im Top-Ten-Qualifying eigentlich perfekt. Die ersten beiden Sektoren von meiner letzten Runde waren gut, aber dann habe ich in Kurve 13 zu viel gewollt. Ich habe spät gebremst und bin von der Ideallinie abgekommen. Das hat viel Zeit gekostet. Andernfalls hätte ich Fünfter werden können, von daher bin ich natürlich etwas enttäuscht.
Jacques Villeneuve:
Gemäß unserer ursprünglichen Strategie wollten wir in der zweiten Viertelstunde nur einen Angriff starten, und zwar ganz zum Schluss, wenn die Strecke am besten ist. Aber dann haben wir uns entschieden, einmal zu Beginn und einmal am Ende zu fahren. Leider habe ich die Box für den zweiten Run etwas zu spät verlassen und konnte nur noch eine einzige Runde fahren. Die zweite schnelle Runde war heute aber immer die bessere.
Toyota
Jarno Trulli:
Ich konnte heute nicht mehr erreichen. In der ersten Session war ich auf einer schnellen Runde, als die rote Flagge raus kam. Danach steckte ich im Verkehr und war nicht besonders schnell. Meine beiden Runden in Session 2 waren beide gut und ungefähr so schnell wie ich erwartet hatte. Als Team steht uns viel Arbeit bevor, wenn wir auf das Level der Top-Teams gelangen möchten.
Williams
Mark Webber:
Kein schlechter Anfang. Wir müssen noch immer viel Arbeit erledigen, aber wir hätten heute nicht mehr verlangen können. Im Rennen werden wir morgen noch mehr lernen. Warten wir also ab, wie es laufen wird. Das neue Qualifying-Format ist für die Fahrer und Teams etwas schwierig, aber für die Zuschauer hoffentlich in Ordnung.
Nico Rosberg:
Ich bin mit dem Ergebnis nicht unzufrieden, auch wenn das Qualifying etwas chaotisch war. Davon abgesehen hat es Spaß gemacht. Ich hätte aber etwas besser abschneiden können. Mein größter Fehler passierte genau zu dem Zeitpunkt, als ich sehr hart pushte. Aber das passiert eben. Ich habe es nicht bis ins dritte Qualifying geschafft, weshalb ich mir die Spritmenge aussuchen kann. Jetzt freue ich mich auf das Rennen und möchte darin besser abschneiden.
Ralf Schumacher:
Es ist enttäuschend, dass wir nicht über die erste Session hinausgekommen sind. Ich begann gerade mit einer fliegenden Runde, als die roten Flaggen herauskamen. Danach war ich am Ende des Feldes, als alle für eine Runde raus gingen. Ich verlor meine Reifentemperatur und war nicht besonders überrascht, dass ich es nicht weiter schaffte. Das war ein enttäuschender Tag, der nur bestätigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.
Red Bull Racing
David Coulthard:
Die ersten 15 Minuten waren ziemlich knifflig. Im zweiten Teil übersteuerte das Auto zu stark und deshalb war ich nicht überrascht, dass ich es nicht in die Top10 geschafft habe. Die Balance war nicht gut und ich konnte in den Kurven nicht so angreifen, wie ich das gerne gemacht hätte.
Christian Klien:
Das neue Format ist wirklich spannend - es gibt viel Druck in den verschiedenen Teilen. Der erste und zweite Teil waren ziemlich gut und ich war mit der Performance des Autos zufrieden. Der letzte Teil war schwierig, da ich mehr Sprit im Tank und neue Reifen hatte. Die Balance war anders und die größere Spritmenge veränderte die Bremspunkte.
Scuderia Toro Rosso
Tonio Liuzzi:
Das was ein kompliziertes und schwieriges Qualifying, da die Streckenbedingungen komplett anders waren als gestern. Deshalb mussten wir viele Veränderungen am Setup vornehmen und das Auto fühlte sich ganz anders an. Das Qualifying selbst war mit der roten Flagge etwas chaotisch, aber obwohl ich etwas enttäuscht bin nicht bis in den letzten Teil vorgestoßen zu sein, haben wir eine ziemlich konservative Strategie geplant, was als einziges zählt. Ich mag das Format, es ist richtig spannend.
Scott Speed:
Ich bin an ein Qualifying mit allen Autos gewohnt, aber es fühlte sich trotzdem anders an. Es gab mehr Druck. Der erste Teil verlief gut, obwohl ich etwas von Jacques aufgehalten wurde. Danach waren die Reifen nicht so gut und ich wurde zum Wiegen abgefangen. Deswegen schaffte ich keine zweite Runde. Vielleicht hätte ich schneller sein können, aber jetzt können wir mit dem Sprit spielen und sind von daher in einer guten Position für das Rennen.
MF1 Racing
Tiago Monteiro:
Die wechselhaften Bedingungen haben uns etwas überrascht, weswegen meine erste Runde nicht so gut war, wie sie es hätte sein können. Auf dieser Runde brach mein Frontflügel und dieses Problem verhinderte, dass ich eine weitere Zeit fahren konnte. Ich bin natürlich enttäuscht, aber so etwas kann vorkommen. Ich muss mich jetzt einfach darauf konzentrieren ein gutes Rennen hinzulegen.
Christijan Albers:
Wir hatten Probleme mit dem Wind, die es schwierig machten gute Zeiten zu fahren. Der erste Run war nicht so schlecht, aber der zweite war voller Verkehr. Dadurch wurde das Auto nervös. Aus diesem Grund konnte ich meine Zeit nicht verbessern. Wir hätten locker in die 1:43er Zeiten fahren können. Das ist wirklich schade. Aber ich rechne damit, dass wir im Rennen stärker sein werden. Ich setzt großes Vertrauen in das Auto in das Team.
Super Aguri
Takuma Sato:
Das war gute Arbeit - ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Beide Autos haben sich qualifiziert und wir stehen morgen in der Startaufstellung, was unser Ziel für das gesamte Wochenende war. Das ist eine tolle Leistung des gesamten Teams. Wir müssen hart daran arbeiten unsere Performance zu verbessern, aber wir haben bislang alle unsere Erwartungen erfüllt und hoffen nun auf ein gutes Rennen.
Yuji Ide:
Im Qualifying ging alles so schnell: Es fühlte sich an, als ob es in nur wenigen Minuten vorbei gewesen wäre. Es war so kurz, dass ich kaum Zeit hatte nervös oder angespannt zu sein. Obwohl meine erste F1-Qualifying-Zeit nicht schnell ist und ich nicht auf dem letzten Platz liege, bin ich doch der Letzte! Im Verlauf der Saison werden wir aber bessere Platzierungen einfahren können, da bin ich mir ziemlich sicher. Jetzt werde ich mein Bestes geben das Rennen zu beenden.



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