Wie Phoenix aus der Asche erstieg die Scuderia Ferrari aus dem Wüstensand von Bahrain. Doch die Konkurrenz warf Zweifel über die Legalität des Heckflügels des 248 F1 auf.

Laut Aussagen der Ferrari-Rivalen soll der Heckflügel des Boliden sich unter Belastung verbiegen, was gegen das Reglement verstoße. Dieses verbietet "bewegliche aerodynamische Hilfen". Bereits vor einigen Jahren wurde Ferrari ein beweglicher Flügel vorgeworfen.

Am Samstagmorgen untersuchten der Technische Delegierte der FIA, Charlie Whiting, und Jo Bauer den Ferrari Heckflügel in der Box der Scuderia und gaben grünes Licht für die Roten. Der Flügel sei nicht illegal.

Renault-Chefrenningenieur Pat Symonds ist damit allerdings nicht zufrieden. "Ich bin damit absolut nicht glücklich", sagte er Autosport. "Es steht genau fest, was man machen darf und was nicht. Es gibt bestimmte Regeln für bestimmte Teile, aber es gibt auch allgemeine Regeln und ich weiß genau was der Flügel macht. Und das ist nicht, was ich erwarten würde."