"Jetzt geht das schon wieder los!", dachten sich nicht gerade wenige Betrachter des 1. Knock Out Qualifyings der Geschichte. Gemeint war aber kein langweiliges Qualifying, sondern die Pechsträhne des Kimi Räikkönen.

Bereits in der ersten Qualifying-Session brach dem Finnen die Hinterradaufhängung, riss seinen Heckflügel ab und zerstörte damit alle Hoffnungen auf eine gute Startposition. Der einzige Trost: McLaren Mercedes scheint trotz so mancher guter Testzeiten nicht zu den Favoriten zu zählen. Eine Pole kostete Kimi der Unfall also diesmal nicht. Verursacht wurde der Aufhängungsschaden durch einen Herstellungsfehler.

Dennoch musste auch Teamboss Ron Dennis eingestehen, dass dies eine "schmerzliche" erste Bekanntschaft mit dem neuen Format war. "Unsere Konkurrenzfähigkeit ist noch immer schwierig einzuschätzen, da die Benzinmengen weiterhin eine wichtige Rolle spielen."

Deshalb ist sich Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug auch sicher, "dass unser Speed okay" aussieht. "Wir haben eine gute Strategie und eine solide Basis für das Rennen."

Kimi Räikkönen konnte zu seinem frühen Aus "nicht viel" sagen. "Es ist sehr enttäuschend nicht am Qualifying teilnehmen haben zu können, da ich davon überzeugt bin, dass das Team eine gute Strategie parat hatte und ich unter den Schnellsten gewesen wäre", trauerte der Finne der verpassten Gelegenheit nach. "Obwohl es alles andere als ideal so weit hinten zu starten, gibt es hier einige Überholmöglichkeiten. Ich habe schließlich schon öfter gute Ergebnisse von hinten erzielt."

Juan Pablo Montoya war unterdessen "überrascht" nicht besser abgeschnitten zu haben als Platz 4. "Ich bin etwas überrascht, dass ich so weit hinten stehe, da wir in den ersten Sessions besser ausgesehen haben. Aber mehr war nicht drin als es zählte."