Renault pokerte, wartete, fuhr schnelle Runden in Session 1, sie pokerten weiter, fuhren schnelle Runden in Session 2, pokerten, fuhren langsame Runden zum Spritabbauen, pokerten, wechselten schnell Reifen und verpokerten sich: Alonso und Fisichella schafften es nicht in den Schlusssekunden der letzten Session an die Spitze zu fahren.
Was also ist passiert? "Das ist ein ziemlich enttäuschendes Ergebnis. Die Qualifying-Session war wie erwartet sehr hektisch und es war viel los", begann Fernando Alonso seine Erklärung. "Das Auto fühlte sich gut an und wir veränderten nichts daran. Aber ich beging einen Fehler zu Beginn meiner ersten gezeiteten Runde am Session-Ende. Deshalb musste ich eine weitere Runde fahren. Auf dieser waren die Reifen aber nicht mehr so gut, weshalb ich nur Vierter wurde."
Die zweite Startreihe sei jedoch "nicht so schlecht", da man wisse wie schnell der Renault ist. "Warten wir also ab was morgen passiert."
Und was ist bei Giancarlo Fisichella schief gegangen? "Ich bin richtig enttäuscht nur Neunter zu sein", sagte der frustrierte Italiener. "Das Auto war in den ersten beiden Sessions konkurrenzfähig und wir konnten problemlos gute Zeiten erzielen. Alles lief glatt bis wir neue Reifen aufziehen ließen. Plötzlich war die Performance nicht mehr da - ich verlor Speed und konnte nicht die Rundenzeiten fahren, die wir imstande sind zu fahren. Wir wissen noch nicht warum und untersuchen das Problem." Allerdings glaubt auch Fisico daran, vom neunten Platz ein "starkes Rennen" fahren zu können.
Entsprechend sieht Chefstratege Pat Symonds das Qualifying-Ergebnis gelassen: "Wir sind in der zweiten Reihe und glauben eine konkurrenzfähige Strategie zu haben. Unsere Hauptsorge ist es, dass Problem von Giancarlo zu identifizieren und zu lösen. Erst danach können wir seine Chancen einschätzen."



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