"Das war eine enttäuschende Qualifying-Session", sagt Mike Gacoyne ohne Umschweife. So spannend das neue Knock Out Qualifying für den neutralen Zuschauer war, so enttäuschend verlief es für das Toyota Team, das im Vorjahr immerhin noch aus der ersten Reihe ins Rennen gegangen war.
Diesmal schied Ralf Schumacher aber schon im ersten der drei Quali-Teile aus. Jarno Trulli kam nicht über die zweite Session und Startplatz 14 hinaus. "Ich konnte heute nicht mehr erreichen", lautete seine frustrierte Analyse. "In der ersten Session war ich auf einer schnellen Runde, als die rote Flagge raus kam. Danach steckte ich im Verkehr und war nicht besonders schnell. Meine beiden Runden in Session 2 waren beide gut und ungefähr so schnell wie ich erwartet hatte. Als Team steht uns viel Arbeit bevor, wenn wir auf den Level der Top-Teams gelangen möchten."
"Es ist enttäuschend, dass wir nicht über die erste Session hinausgekommen sind", schloss sich Ralf Schumacher der allgemeinen Meinung an. "Ich begann gerade mit einer fliegenden Runde, als die roten Flaggen herauskamen. Danach war ich am Ende des Feldes, als alle für eine Runde raus gingen. Ich verlor meine Reifentemperatur und war nicht besonders überrascht, dass ich es nicht weiter schaffte. Das war ein enttäuschender Tag, der nur bestätigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben."
Angesichts der Startplätze 14 und 17 überrascht es wenig, dass Gascoyne von einem "enttäuschenden" Ergebnis spricht, welches aber "Teil des Lernprozesses" sei. "Wir müssen morgen beide Autos ins Ziel bringen und schaffen es hoffentlich ein paar Punkte mitzunehmen." Der Weg zu diesem kleinen 'Wunder' soll über einige Spielereien mit der Rennstrategie führen. "Wir werden versuchen die beste Strategie zu finden, um beide Autos in die Punkte zu bringen."



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