Gary Paffett und Lewis Hamilton gelten schon lange als McLaren-Fahrer der Zukunft. Am Donnerstag erfuhren die silbernen Zukunftspläne der beiden Nachwuchshoffnungen kleine Dämpfer. Paffett wurde von sein Teamchef Ron Dennis davor gewarnt, sich nach Renncockpits bei anderen Rennställen umzusehen, so lange er als McLaren-Testfahrer agiert.
Bei Hamilton vertrat Dennis hingegen genau die gegenteilige Meinung: Der Dominator der F3 Euro Series 2005 dürfte sein GP-Debüt wohl für ein anderes Team geben.
"Ich habe ihm gesagt, dass McLaren nicht hier ist, um GP-Fahrer zu schaffen, sondern um Rennen zu gewinnen. Deshalb ist es zwar nicht unmöglich, aber doch sehr unwahrscheinlich, dass sein erstes F1-Auto ein McLaren sein wird."
Somit könnte Hamilton nach einem erfolgreichen GP2-Jahr an ein anderes Team ausgeliehen werden. "Wenn wir diesem Team helfen können, dann werden wir es machen." Die einfachste Variante wäre eine finanzielle Unterstützung, aber Dennis könnte sich auch eine technische Hilfestellung oder eine Versorgung mit Motoren vorstellen.
Und schon sind sie wieder da: Die Gerüchte um ein McLaren Mercedes B-Team. Wie passend, dass Direxiv noch immer Pläne für einen F1-Einstieg schmiedet. Zuletzt nahm man den Franzosen Jean Alesi unter Vertrag. Auch Alexander Wurz wird von den Japanern unterstützt und schweigt sich energisch über seine Vertragssituation über das Saisonende 2006 hinaus aus. Der erfahrene Österreicher wäre sicherlich keine schlechte Wahl als Lehrer für den Jungspund Hamilton. Dann gäbe es im Fahrerlager nicht nur Uncle David, sondern auch noch Onkel Alex.



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