"Ein bisschen ein anderes Gefühl als sonst beim Saisonstart ist es schon", sagt Nick Heidfeld vor der Premiere des BMW-Sauber-Teams in Bahrain. "Nicht, dass ich jetzt nervöser wäre oder so, aber es ist schon etwas Besonderes, wenn man Teil eines langfristigen Projekts ist, mit einem Dreijahresvertrag. Ich kenne beide Seiten, die BMW und die Sauber-Leute... Da von Anfang an dabei zu sein, die ganze Entwicklung mitzumachen, das ist schon eine tolle Sache..."
Heidfeld ist zuversichtlich, dass das von ihm selbst gesetzte Ziel, im ersten Jahr mit BMW unter die Top 6 in der Konstrukteurswertung zu kommen, erreicht werden kann. "Das Auto fühlte sich von den ersten Runden an ziemlich gut an - und so komisch das klingt, meistens kann man nach diesem ersten Eindruck schon ganz gut einschätzen, was in einem Auto drinsteckt. Und wir waren auch ziemlich zuverlässig. Sicher, es gab das ein oder andere Problem, aber nichts was sich nicht hätte beheben lassen."
Der Mönchengladbacher hält es allerdings für möglich, dass beim ersten Rennen noch das ein oder andere kleine Problem in der Koordination auftritt: "Beim Testen ist das alles schon hundertprozentig eingespielt, funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den BMW- und den Ex-Sauber-Leuten sehr gut. Aber jetzt sind wir ja zum ersten Mal mit dem kompletten Team da, mit 75 Leuten, da kann schon mal eine kleine Verzögerung, ein Umweg, vorkommen."

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