Viele sehen das umbenannte Midland F1 Team vor dem Auftaktrennen in Bahrain als Anwärter auf die vorletzte Startreihe. Nur Super Aguri wird von den Experten noch hinter dem ersten russischen F1-Rennstall der Geschichte eingestuft.
Technikchef James Key blickt der neuen Saison dennoch optimistisch entgegen. "Ich bin aus verschiedenen Gründen sehr zuversichtlich", verriet der Brite. "Unsere Autos waren bislang sehr zuverlässig und wir sind uns bei der Kühlung für Bahrain und Malaysia unserer Sache sicher."
Trotzdem habe man natürlich vor dem ersten Saisonrennen noch "viel Arbeit" zu erledigen. "Was die Rundenzeiten angeht, haben wir Boden auf die anderen gutgemacht. Aber wir sind immer noch am Aufholen."
Damit man das große Saisonziel erreicht und mit BMW Sauber und Red Bull mithalten kann, gibt es bereits in Bahrain "einige neue Teile" am M16. "Einige davon werden die Performance verbessern." Allerdings erwartet er "keine massiven Verbesserungen" im Vergleich zu den Tests. "Aber wir werden einen vernünftigen Fortschritt mit den neuen Teilen machen."
Bei den Reifen wagt es Key noch nicht, eine Einschätzung der Kräfteverhältnisses zwischen Michelin und Bridgestone abzugeben. "In Bahrain sollten die Temperaturen höher als bei den Wintertests sein. Bridgestone hat viel getestet und sollte auch auf heißeren Strecken gut sein. Die Lücke scheint in diesem Jahr kleiner zu sein." Damit gesteht Key jedoch zwischen den Zeilen ein, dass wohl noch immer ein Unterschied zwischen den beiden Reifenmarken existiert.



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