Renault:
Hans-Joachim Stuck:
Renault ist absolut zuverlässig und sehr schnell unterwegs. Fernando Alonso hat sehr gute Chancen, seinen Titel zu verteidigen.
Marc Surer: Renault ist so gut wie 2005 und auch in diesem Jahr sehr konstant.
McLaren-Mercedes:
Hans-Joachim Stuck:
Für Mercedes gibt es keine Ausreden mehr, sie müssen gewinnen!
Marc Surer:
Die Situation ist ähnlich wie 2005: Sie haben größere Probleme und sind noch nicht so weit. Bei den letzten Tests hat man aber gesehen, dass der Rückstand nicht so groß ist.
Ferrari:
Hans-Joachim Stuck: Eine Saison wie die letzte darf Ferrari nicht noch einmal passieren.
Marc Surer: Ferrari hat den Anschluss wieder gefunden und ist absolut konkurrenzfähig, aber die Überlegenheit der Jahre zuvor ist vorbei.
Toyota:
Hans-Joachim Stuck: Bei Toyota zählen jetzt keine Ausreden mehr. Es müssen in dieser Saison Siege her, sonst müssen Köpfe rollen.
Marc Surer: Toyota ist schwer einzuschätzen. Ich glaube, sie werden wieder keine leichte Saison vor sich haben. Zudem ist der Reifenwechsel ein Rückschritt.
Williams:
Hans-Joachim Stuck: Ich rechne mit Williams nicht unter den ersten Drei. Das Hauptziel von Nico Rosberg in seiner ersten Formel-1-Saison muss es zunächst sein, teamintern Mark Webber zu schlagen.
Marc Surer: Der Optimismus bei Williams ist berechtigt. Sie waren nie so gut vorbereitet wie auf diese Saison. Cosworth ist momentan der stärkste Motor und das Maß der Dinge! Bei den Testfahrten war es deutlich zu hören, wie hoch der Motor drehen kann.
Honda:
Marc Surer: Mein Geheimfavorit: Sie sind extrem schnell unterwegs und sehr gut vorbereitet.
BMW-Sauber:
Hans-Joachim Stuck: Von BMW darf man keine Wunder erwarten. Aber sie haben mit Heidfeld und Villeneuve zwei Siegfahrer in ihren Reihen.
Marc Surer: Von BMW ist es clever, vor der ersten Saison tiefzustapeln. Aber ich glaube tatsächlich, dass das Auto noch nicht schnell genug ist.

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