Mit vielen Vorschusslorbeeren startete Nelson Piquet Jr. im letzten Jahr als einer von mehreren Weltmeistersöhnen in die erste GP2-Saison der Motorsportgeschichte.
Am Ende verlief die Debütsaison des Brasilianers aber nicht so überzeugend, wie er es sich selbst gewünscht hätte. "Ich hatte erwatet in der Spitzengruppe mitfahren zu können, denn dazu bin ich fähig. Aber mein Auto war dafür nicht gut genug", resümierte er nach Saisonende im Interview mit motorsport-magazin.com. "Ich bin nach dieser Saison wirklich enttäuscht."
Nachdem er also sein Ziel "in den Top-3" zu landen verfehlt hat, ist seine Zielsetzung für 2006 klar: "Mein Ziel die GP2 Serie zu gewinnen."
Sein Vater ist fest davon überzeugt, dass dies auch nötig ist, um letztlich den Sprung in die Formel 1 zu schaffen. "Ich würde ihn gerne in der F1 sehen, aber nach einer katastrophalen GP2-Saison ist die Situation komplex. Nelsinho muss gewinnen, um die Chance zu bekommen als Stammfahrer in die F1 zu gelangen", sagte Piquet gegenüber Autosprint.
"Wir haben mit verschiedenen Teams über einen Testfahrerposten gesprochen, aber die Forderungen waren nicht akzeptabel. Sie wollten keine Kilometeranzahl garantieren, sprachen niemals vom Fahren und forderten immer nur die Verfügbarkeit des Fahrers."
Zudem sollte sich Piquet Junior gleich für sechs Jahre an das Team binden. "Und zwar ohne ein Cockpit-Versprechen. Unter diesen Voraussetzungen sagte ich allen, dass sie sich verpissen sollten."



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