Vor Beginn der Formel-1-Saison wurde Doriane Pin zur Entwicklungsfahrerin bei Mercedes ernannt. Am Freitag folgte ihre erste große Aufgabe. Die Formel-1 -Academy-Siegerin von 2025 stieg erstmals in ein Formel-1-Auto.
Um genau zu sein in den Mercedes W12, mit dem Lewis Hamilton 2021 seinen Weltmeisterschafts-Kampf gegen Max Verstappen bestritt. Doriane Pin fuhr 76 Runden im W12 und wurde damit zur ersten Frau, die einen F1-Mercedes fuhr. "Es war ein sehr emotionaler Tag, und ich bin auch dankbar, dass ich diese Erfahrung mit meiner Familie teilen konnte", so Pin.
Doriane Pin: Alles ist größer und schneller
Für Frauen im Motorsport ist das ein großer Schritt. Die letzte Frau, die ein modernes F1-Auto während eines Wochenendes fuhr, war Susie Wolff 2014 für Williams. Jamie Chadwick hat 2021 mehrere Demo-Einsätze für Williams übernommen und Jessie Hawkins fuhr mit 28 einen Test mit dem AMR21 auf dem Hungaroring. Die Französin folgt nun mit Mercedes und ist damit die erste Französin jemals, die ein modernes Formel-1-Auto fuhr.
In der Formel-1-Academy fuhr Pin modifizierte Formel-4-Boliden. Der Sprung auf den W12 war entsprechend groß. Pin bereitete sich deswegen im Simulator auf den Einsatz vor. "Alles ist anders, größer und leistungsstärker. Ich bin froh, dass ich Runde für Runde mehr Selbstvertrauen aufbauen konnte und zeigen konnte, was ich kann", beschreibt Pin den Einsatz.
Wenn ihr wissen wollt, wie ein moderner Simulator aussieht und funktioniert, könnt ihr das gerne im folgenden Artikel nachlesen. Motorsport-Magazin.com hat sich den Simulator von AVL genau angeschaut.
Der Silverstone National Circuit ist allerdings nicht die volle F1-Variante, sondern auf 2,639 Kilometer beschränkt. Die von der Formel 1 gefahrene Variante verbindet die National- und International Circuit Variante und ist 5,891 Kilometer lang. Die National Variante fährt rund um den Bereich der ehemaligen F1-Boxengasse. Nichtsdestotrotz: Pin absolvierte über 200 Kilometer.
"Das ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in ihrer vielversprechenden Karriere. Zudem ist sie die erste Fahrerin überhaupt, die ein Mercedes F1-Rennauto gefahren ist", betont Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director bei den Silberpfeilen. "Ihre Vorbereitung und Professionalität haben das gesamte Team beeindruckt."
In der Formel 1 ist es auch in der Frühlings-Pause nicht ruhig. Die FIA hat den Qualifying-Trick von Mercedes und Red Bull verboten. Mehr erfahrt ihr im Video:



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