Die Red Bull-Jungs waren in Kitzbühel, dem Monaco-Grand Prix des Skisports. Dort, wo es am Freitag Hermann Maier kräftig "tuschen" ließ, wie das der Stadionsprecher forderte, als sich der "Herminator" mit Startnummer 29 in die Piste warf und er dem Südtiroler Fill noch 5/100 abknöpfen und so den Sieg im Super G erobern konnte. Dort, wo einen Tag später Michael Walchhofer trotz eines kleinen Ausflugs in den Tiefschnee die legendäre Hahnenkammabfahrt für die "weiße Formel Austria" gewann.
Die berühmte Abfahrtspiste haben auch Christian Klien, David Coulthard, Robert Doornbos, Tonio Liuzzi, Scott Speed und Neel Jani - die sechs Fahrer der Red Bull-Teams Red Bull Racing und Scuderia Toro Rosso - besichtigt, als sie am Donnerstag vor Ort waren. Laut einer Red Bull-Aussendung konnten es die "Jungs" gar nicht glauben, wie "steil und gefährlich" die Abfahrtsstrecke in natura aussah...
Nur zuschauen ist für die Red Bull-Cracks eine Strafe, weshalb man sich etwas einfallen ließ. Auf der Bichlalm wurde ein kleines Rennen mit Skidoos abgehalten. Glücklicherweise gab es rund 30 Zentimeter Neuschnee, der für relative weiche Landungen nach den zahlreichen Stürzen sorgte - denn die F1-Piloten fuhren allesamt zum ersten Mal mit einem solchen Gefährt. Und das hat immerhin 125 PS und erlaubt eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 160 km/h. Nach ein paar vorsichtigen Runden um den 1,2 Kilometer langen Kurs ließen es Liuzzi und Co richtig krachen. Gewonnen hat Scott Speed, der seinem Namen also auch auf Kufen alle Ehre machte. Platz 2 belegte Christian Klien, Robert Doornbos wurde Dritter. Und das, obwohl er aus einem Land kommt, in dem "Geschwindigkeitsschwellen bereits als Berge angesehen werden", wie es in der Aussendung heißt...
Nächste Woche geht es wieder "ernsthaft" zur Sache. In Barcelona wird wieder getestet...

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