Der frühere Formel 1-Pilot Eddie Irvine macht wieder einmal als Verkehrsbanause und polizeilich Gesuchter Schlagzeilen. Schon im Jahr 2003 ist Irvine diesbezüglich unangenehm aufgefallen. Mit einem Scooter fuhr er im Londoner Hyde Park nicht nur zu schnell, der Ire war auch ohne Führerschein und ohne Versicherung unterwegs. Als er im Dezember des gleichen Jahres nicht zu seiner Gerichtsverhandlung erschien, wurde sogar ein Haftantrag gegen "Doktor Irvine" ausgestellt.
In der abgelaufenen Woche lieferte Eddie Irvine quasi ein einschlägiges Comeback als Verkehrsrowdy. Ein Gericht verurteilte den Iren zu einer Geldstrafe von 700 Pfund und acht Strafpunkten, weil er, diesmal mit einem BMW M3, abermals mit erhöhter Geschwindigkeit und ohne Versicherung unterwegs war.
Laut dem Belfast Telegraph ist der Haftbefehl gegen Irvine immer noch aufrecht. Eine Gerichtssprecherin erklärte: "Der Haftbefehl bleibt so lange aufrecht, bis er sich ergibt oder verhaftet wird." Ein Sprecher der Londoner Polizei relativierte, dass Irvine nicht "aktiv verfolgt" werde, der Haftbefehl aber in Kraft treten kann, sobald Irvine nach England zurückkehrt. Wo sich der frühere Jaguar-Pilot zurzeit aufhält, ist nicht bekannt.

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