Oliver Bearman schaffte nach Singapur beim Qualifying in Austin ein weiteres Mal den Sprung ins Q3. Der Rookie nimmt den Großen Preis der USA von Position acht aus in Angriff. Sein Teamkollege Esteban Ocon hatte Probleme, das Auto im Qualifying auf der Strecke zu behalten und startet nur von Position 18.
Bearmans USA-Samstag war durchwachsen. Im Sprint fuhr er vom sechzehnten auf den achten Platz vor, nur um sich im Kampf gegen Andrea Kimi Antonelli eine 10-Sekunden-Strafe einzufangen. Während des Überholversuchs von Antonelli verließ Bearman die Strecke - die Rennleitung sah darin einen Vorteil für den Haas-Piloten und belegte ihn mit einer Zeitstrafe. Von zusätzlichen Strafpunkten blieb er aber verschont. Zum Glück - denn zwei Punkte mehr und der Rookie müsste für ein Rennen pausieren.
Trotz Zeitstrafe - Erleichterung nach Formel-1-Sprint in Austin
Bearman zeigte sich erleichtert über die Entscheidung der Rennleitung. "Ich bin froh, nicht noch mehr Strafpunkte bekommen zu haben. Zuerst dachte ich, ich habe sie bekommen. Das hat mich sehr traurig gemacht", so der Haas-Pilot. "Jetzt muss ich nur noch bis Brasilien aufpassen, dann kann ich wieder ganz ich selbst sein", scherzte er.
Mit P8 konnte Bearman sein bestes Qualifying-Ergebnis wiederholen. Schon in Silverstone schaffte es der Rookie ins Q3. Ein willkommenes Ergebnis nach dem unglücklichen Sprint in Austin. "Ich denke nicht, dass ich die Strafe bekommen hätte sollen. Ich wurde von der Strecke gedrückt und habe versucht, meine Position zu halten", sagte Bearman. "Es ärgert mich noch ein bisschen, aber P8 im Qualifying ist eine tolle Belohnung denke ich."
Vor allem in Anbetracht dessen, dass Bearman selbst nicht dachte, es ins Q3 zu schaffen. "Mit P14 in Q1 habe ich meine Chancen eher als gering betrachtet. Aber je mehr Runden ich gefahren bin, desto besser wurde ich", so Bearman.
Ocon kämpft beim USA Grand Prix mit seiner Leistung
Bei Esteban Ocon lief das Qualifying weniger geschmiert. Er nimmt das Rennen am Sonntag von Position achtzehn in Angriff. "Wir waren einfach zu langsam vom Start bis zum Ende. Ich hatte mit der Konstanz des Autos und mit dem Vertrauen in den Hochgeschwindigkeitsabschnitten Probleme", verriet Ocon nach der Session. "Deshalb musste ich mit einem gewissen Spielraum fahren, sonst wäre das Heck zu locker geworden und ich hätte es in jeder Kurve verloren."
"Es war ein bisschen besser als gestern, aber alles in allem einfach nicht gut genug", zeigte sich der Franzose frustriert. Im Sprint-Qualifying reichte seine Leistung nur für den 19. Platz. Im Sprint musste er sein Auto aufgrund der Kollision mit Aston-Martin-Pilot Lance Stroll abstellen. Position 17 in der Startaufstellung zum Großen Preis der USA ist nur eine minimale Verbesserung und für Ocon keinesfalls zufriedenstellend.



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