"Bist du sauer auf mich oder so?", fragte Lewis Hamilton am Ende des Rennens in Monaco Ferrari-Renningenieur Riccardo Adami. Eine Antwort gab es nicht. Folglich entstanden wieder einmal viele Spekulationen rund um die Beziehung des Formel-1-Rekordweltmeisters mit seinem Renningenieur. Lewis Hamilton setzt diesen Spekulationen in Spanien ein Ende. Probleme gibt es zwischen den beiden nicht. Nur normale Meinungsverschiedenheiten.

Adami in Monaco ohne Antwort an Hamilton: Hatten Funkprobleme

Doch warum bekam Hamilton dann keine Antwort von Adami per Funk? Schuld soll kein Streit, sondern ein technisches Problem bei Ferrari gewesen sein. "Es gab Bereiche, in denen wir während des Rennens Funkprobleme hatten und nicht alle Informationen bekamen, die ich wollte. Wir haben danach gesprochen", so Hamilton.

Hamilton und Adami arbeiten erst seit Saisonbeginn zusammen. In Spanien bestreiten sie ihren neunten Grand Prix miteinander. Entsprechend müssen sich beide noch an die gemeinsame Arbeit gewöhnen.

Hamilton auf der einen Seite war seit 2013 die Zusammenarbeit mit Peter Bonnington bei Mercedes gewöhnt. Adami arbeitete mit vielen Fahrern zusammen. Darunter auch Sebastian Vettel.

"Es gibt keine Probleme. Wir lernen konstant voneinander und übereinander. Wir passen uns konstant daran an, wie wir beide arbeiten", erklärt Hamilton.

Hamilton: Wir haben ein großartiges Verhältnis

Der Funkverkehr zwischen ihm und Adami war während des gesamten Saison ein Thema. Schon in Australien fiel die Diskussion rund um die berüchtigte "K1" Taste auf. Hamilton betont das gute Verhältnis zwischen ihm und Adami nichtsdestotrotz, auch wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt.

"Es gibt viele Spekulationen. Das ist Blödsinn. Letztendlich haben wir ein großartiges Verhältnis. Er ist ein toller Typ. Er arbeitet hart. Und wir liegen nicht jedes Wochenende richtig. Haben wir Meinungsverschiedenheiten? So wie das in Beziehungen immer der Fall ist. Aber wir arbeiten daran. Wir stecken beide zusammen drin", so Hamilton.

Denn beide, Hamilton als auch Adami, motiviert ein gemeinsames Ziel: "Wir wollen beide zusammen die Meisterschaft gewinnen. Wir arbeiten beide daran, das Team voranzubringen. Es ist also alles nur Lärm. Wir schenken dem keine Beachtung", sagt Hamilton.

Williams zu langsam? Danner: Hätte es wie Russell gemacht! (04:16 Min.)