Kimi Räikkönen und Fernando Alonso: So könnte die Traumpaarung von McLaren Mercedes im Jahr 2007 lauten. Doch obwohl Gerhard Berger sich sicher ist, dass Teamboss Ron Dennis "die beiden besten Piloten" unter Vertrag nehmen möchte, warnt sein Landsmann Niki Lauda vor den Auswirkungen des Alonso-Deals.

"Am Anfang der Saison werden beide Piloten so geil aufs Fahren sein, dass sie nicht an die nächste Saison denken werden", ist sich Lauda sicher. "Ebenso wenn der Erfolg da ist. Sobald es aber Probleme mit der Technik gibt oder das Auto nicht schnell ist wie gewünscht, dann werden diese negativen Effekte durch die Alonso-Verpflichtung nochmals verstärkt." Dann würden die Leistungen laut Lauda nachlassen. "Die Stimmung des ganzen Teams wird schlechter."

Deshalb sieht Lauda den Finnen derzeit für andere Teams "gesprächsbereiter" als er dies nach der von technischen Problemen übersäten Saison 2005 ohnehin schon ist.

Ron Dennis bleibt dennoch standhaft: "Wir wollen Rennen gewinnen, so dass 2007 möglicherweise zwei F1-Weltmeister für McLaren Mercedes fahren."

Für Juan Pablo Montoya ist dies ein deutliches Signal: Der Kolumbianer, auf dessen Dienste die Silbernen noch eine Option besitzen, ist nur noch zweite Wahl. "Räikkönen hat ihn 2005 klar beherrscht", so Berger in der Sport Bild. "Er ist deshalb das Wunschkind von Ron Dennis, nicht Montoya."