Das große Vorsaison-Testprogramm von Lewis Hamilton und Ferrari erfährt am 29. Januar einen Dämpfer. Es war der dritte Tag Hamiltons am Steuer eines Formel-1-Ferrari, und dieser Tag endete laut Medienberichten mit einem Unfall in Barcelona vorzeitig.
Nachdem Hamilton am 22. Januar auf Ferraris Hausstrecke in Fiorano seine erste Ausfahrt für das Team absolviert hatte, standen am 28. und 29. Januar weitere Runden an. Erneut im Rahmen eines vom Reglement erlaubten Privat-Testprogramms mit einem zwei Jahre alten SF-23, diesmal weiters auf dem auch im F1-Kalender vertretenen Circuit de Barcelona.
Laut Sky Italia verunfallte Hamilton hier am späten Vormittag des zweiten Tages im letzten Sektor. Dabei wurde das Auto beschädigt, sowohl Verkleidungsteile als auch Aufhängung sollen kaputtgegangen sein. Hamilton selbst blieb unverletzt.
Weitere Ferrari-Tests mit Lewis Hamilton folgen
Der Schaden soll immerhin zeitnah wieder zu reparieren sein, Teamkollege Charles Leclerc am Nachmittag wie geplant wieder im Auto sitzen. Auch der Donnerstag des auf drei Tage angelegten Tests soll nicht in Gefahr sein. Ohnehin stehen Leclerc und Hamilton für Donnerstag nicht mehr im Programm. Dann sollen nur mehr Ersatzfahrer Antonio Giovinazzi und Nachwuchs-Pilot Dino Beganovic am Steuer sitzen.
Ferrari gesteht Hamilton und Leclerc für die Vorbereitung auf die Saison 2025 ein möglichst großes Testprogramm zu. Zum einen nutzt man sogenannte TPC-Tests, das sind Tests mit mindestens zwei Jahre alten Autos. Diese sind in Sachen Kilometerzahlen stark begrenzt.
Weiters plant Ferrari noch, Hamilton in der nächsten Woche auch bei einem Reifentest für Pirelli ins Auto zu setzen. Der findet in modifizierten Autos statt, denn hier sollen die Bedingungen der neuen 2026er-Autos simuliert werden.
Für Hamilton geht es hier aber auch nicht unbedingt darum, viel über das Auto zu erfahren - diese Tests sind vor allem auch dazu da, die Abläufe und Arbeitsweisen des neuen Teams kennenzulernen. Mehr zu Hamiltons Test-Debüt im Video:



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