Formel 1

Formel 1 - Die besten Filme & Dokumentationen für die Pause

Keine Formel 1 bedeutet Kampf gegen F1-Entzug. MSM sammelt das beste Entertainment für die Pause. Zum Start: Die besten Filme, Dokumentationen, Serien
von Markus Steinrisser

Motorsport-Magazin.com - Der Saisonstart der Formel 1 schiebt sich 2020 immer weiter nach hinten, und alle sind zur vorläufigen Zwangspause verdonnert - nicht nur wegen der Formel 1, auch sonst. Denn das Coronavirus zwingt jeden dazu, auf absehbarer Zeit das Haus nicht zu verlassen.

Wie beschäftigt sich der Formel-1-Fan in diesen Zeiten also bloß? Natürlich mit Formel 1! Es gibt schließlich mehr als nur Live-Rennen. Motorsport-Magazin.com hat die besten Filme, Dokumentationen und Serien über die Formel 1 für die rennfreie Zeit gesammelt.

Formel 1: Das Beste aus Hollywood

Rush (2013): Heißt es nicht immer, dass manche Formel-1-Rennen besser sind als jedes Hollywood-Skript? Auf die Formel-1-Saison 1976 trifft das wohl zu, und genau die wird in 'Rush' von Regisseur Ron Howard nacherzählt. Der Fokus liegt auf den Titel-Rivalen jener Saison, auf James Hunt und Niki Lauda. Und auf den schweren Feuerunfall von Lauda, der den Titel dennoch nicht aufgeben will. 'Rush' ist sicher keine Dokumentation, aber ein hervorragender Film, und sowohl für F1- als auch Nicht-F1-Fans höchst empfehlenswert.

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Grand Prix (1966): Anders als 'Rush' komplett fiktiv - aber ein Klassiker, und der Film von John Frankenheimer fängt den Geist der Formel 1 der 60er sehr gut ein. Die Charaktere sind echten Fahrern nachempfunden, die Rennszenen stammen teils von echten Rennen, bei Spezialeffekten wie bei Fahrten mit Kamerawägen wurde nicht gespart. Drei Technik-Oscars waren die Belohnung dafür, wenngleich sich der Film teils vielleicht etwas zu sehr in der Renn-Action ergeht und die Story auf der Strecke bleibt. Was Fans des 60er-Racings nicht stören dürfte.

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60er-Flair gibt es im Klassiker 'Grand Prix' - Foto: Sutton

Formel 1: Die besten Dokumentationen

Weekend of a Champion (1972): Gewissermaßen die Mutter aller dramatisierten Formel-1-Dokumentationen. Star-Regisseur Roman Polanski begleitet seinen Freund und dreifachen Weltmeister Jackie Stewart durch das 1971er-Monaco-Wochenende. Die Dokumentation fängt wie kein anderer Film das echte Flair der alten Formel 1 ein.

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Jackie Stewart 1971 in Monaco - Foto: Sutton

Senna (2010): Oft die erste Dokumentation, die beim Thema Formel 1 genannt wird, zeichnet 'Senna' die Karriere des legendären brasilianischen Dreifach-Champions Ayrton Senna nach. Darunter seine Duelle mit dem ewigen Rivalen Alain Prost, mit der FIA, und der tödliche Unfall in Imola. Etwas parteiisch, aber sicherlich sehenswert.

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One: Leben am Limit (2013): Idealer nächster Schritt im Programm. 'One' erzählt nach, wie sich die Formel 1 zur größten Motorsportserie der Welt aufschwang - und wie gefährlich sie war. Und wie der Gedanke an die Sicherheit Einzug hielt. Die Nacherzählung wird unterfüttert mit einer langen Liste an Fahrerinterviews, von Niki Lauda über Jackie Stewart bis hin zu Lewis Hamilton und Sebastian Vettel.

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Fangio - Der Mann, der die Maschinen zähmte (2020): Wem nach etwas Älterem zu Mute ist, der hat Glück. Auf der Streaming-Plattform Netflix soeben erschienen, summiert 'Fangio' die Geschichte von - klar - Juan-Manuel Fangio, der in den 1950ern mit fünf WM-Titeln einen Rekord aufstellte, den erst Michael Schumacher im neuen Jahrtausend brechen konnte. Ein Blick zurück auf die Karriere eines Fahrers, den manche noch heute für den besten aller Zeiten halten.

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F1-Legende Juan Manuel Fangio - Foto: LAT Images

Williams (2017): Wer schon auf Netflix unterwegs ist, der kann gleich weiter zu 'Williams'. Das britische Team um Sir Frank Williams hat - wie der Gründer selbst - eine bewegte Geschichte hinter sich, die hier von Anfang bis Ende detailliert aufgerollt wird.

Verfügbar auf: Netflix

Formel 1: Die Streaming-Serien

Drive to Survive: Die Netflix-Serie avancierte mit ihrer zehnteiligen Nacherzählung der Saison 2018 zum Hit, vor einem Monat folgte die zweite Staffel zur Saison 2019. Fans können sich über in moderne Formel 1 sehr selten gewordenen Blicke hinter die Kulissen freuen. Wenngleich die teils sehr dramatisch präsentiert werden, so sorgen Charakterköpfe wie Daniel Ricciardo oder Günther Steiner für gute Unterhaltung.

Verfügbar auf: Netflix

Haas, die überraschenden Stars von 'Drive to Survive' - Foto: LAT Images

Grand Prix Driver (2017): Wem dann noch nach einem Blick zurück in die jüngere McLaren-Geschichte ist, dem sei diese auf Amazon verfügbare Serie nahegelegt. Über vier Episoden hinweg verfolgt ein Kamerateam McLaren und deren Fahrer Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne bei ihren Vorbereitungen auf die F1-Saison 2017. Die für McLaren die dritte und letzte mit Honda werden sollte, wobei die unschöne Saison kaum Thema der Serie ist.

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Was gibt es noch?

Noch eine kurze Liste an Filmen und Dokumentationen, ohne Vollständigkeitsanspruch: 'McLaren' (2017) stellt die Lebensgeschichte von Teamgründer und F1-Rennsieger Bruce McLaren dar. Die BBC-Doku 'Grand Prix: The Killer Years' (2011) erinnert an die brutalen Anfänge. '33 Days' (2014) erzählt von Niki Laudas 33 Tage langem Comeback-Weg nach dem beinahe tödlichen Feuerunfall. F1TV-Abonnenten finden dort mehrere Dokus, etwa die 'Legends of F1'-Serie, die unter anderem Episoden zu Jackie Stewart, Mika Hakkinen und Ayrton Senna bietet, und die Serie 'F2: Chasing the Dream' über die Formel-2-Saison 2019.


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