Formel 1

Formel 1: Sebastian Vettel crasht bei Showrun in Mailand

Sebastian Vettel beginnt das Monza-Wochenende mit einer kleinen Panne: Crash beim Formel-1-Showrun im aktuellen Ferrari. Seb selbst: Das war peinlich.
von Christian Menath
Formel 1: Vettel crasht bei Showrun: (00:46 Min.)

Ein Auftakt nach Maß sieht anders aus: Sebastian Vettel sorgte beim Formel-1-Showrun vor dem Monza-Wochenende für einen kleinen Zwischenfall. Am Mittwoch absolvierten Ferrari und Sauber auf einem Parcours in der Mailänder Innenstadt Demorunden im Rahmen des F1 Festivals.

Sebastian Vettel nahm im Cockpit des aktuellen SF71-H Platz und untersteuerte in einer langsamen Linkskurve in die Streckenbegrenzung. Dabei schlug er mit dem Fronflügel ein, der dabei einknickte.

Vettel konnte aus eigener Kraft zurücksetzen und mit dem kaputten Fronflügel noch langsam zurück zu seinen Ferrari-Mechanikern fahren, musste seinen Run damit aber vorzeitig beenden.

Vettel: Das war peinlich, aber nicht dramatisch

"Ich habe probiert, mit ein bisschen Slide um die Ecke zu fahren. Auf dem halben Weg habe ich dann entschieden, abzubrechen, aber war dann ein bisschen zu schnell. Nichts Dramatisches, aber natürlich dann ein bisschen peinlich. Dann gab es aber einen neuen Flügel und ein paar Donuts. Alles gut", schildert Vettel.

Neben Sebastian Vettel waren auch noch Teamkollege Kimi Räikkönen und die beiden Sauber-Piloten Charles Leclerc und Marcus Ericsson beim Fan-Event. Im Gegensatz zu Ferrari fuhr Sauber allerdings nicht mit einem aktuellen Boliden, sondern mit einem in Alfa-Farben lackierten Sauber der V8-Ära.

Vor der Formel-1-Saison 2018 wurde das Reglement aufgelockert, so dass Showruns mit aktuellen Boliden nun erlaubt sind. Zuvor durften bei Showruns nur Autos eingesetzt werden, die älter als drei Jahre waren.

Allerdings sind Showruns mit älteren Boliden noch immer gängiger: Erstens sind Autos der Turbo-Hybrid-Generation ab 2014 extrem aufwändig, benötigen eine ganz Heerschar an Ingenieuren. Zum anderen übt die Klangkulisse der alten V8- und V10-Motoren eine größere Anziehungskraft auf Fans aus.

Vettel ist übrigens nicht der erste Pilot, dem bei einem Showrun ein kleines Malheur passierte. Den heftigsten Abflug legte wohl Kamui Kobayashi bei einem Showun in Moskau hin - ebenfalls in einem Ferrari. Im Regen verlor er die Kontrolle und schlug mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit ein, riss dich dabei die komplette rechte Seite der Vorderradaufhängung ab.


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