Auch wenn die Startpositionen vier und sechs für die beiden Renault-Piloten keine Jubelarien in gelb und blau verursachten, gehen die Franzosen optimistisch an das neunte Saisonrennen heran.
"Die Startaufstellung ist sehr eng beieinander und nur die ersten beiden Autos sind weiter entfernt, was sich möglicherweise durch eine andere Rennstrategie begründen lässt", versucht Motorenchef Denis Chevrier die starken Rundenzeiten von Räikkönen und Trulli zu erklären. "Wir hoffen derweil bereits am Start Plätze gutmachen zu können. Unser Auto scheint sowohl im Hinblick auf die Rundenzeiten als auch den Top-Speed sehr gut für das Rennen abgestimmt zu sein."
Dennoch gesteht WM-Leader Fernando Alonso offen ein, dass Renault in Indianapolis "eindeutig nicht so konkurrenzfähig wie in Kanada" ist. "Aber nach meiner frühen Qualifying-Startposition ist die dritte Reihe ein guter Ausgangspunkt. Ich kann von hier ein starkes Rennen fahren."
Eine etwas bessere Ausgangslage hat der zuletzt vom Pech verfolgte Giancarlo Fisichella. "Ich hatte eine gute Runde und die Balance des Autos war heute sehr viel besser", freute sich der Mann aus Pescara. "Ich kann die Kurven viel aggressiver angehen und das Handling ist ebenfalls konstanter. Ich bin also zuversichtlich, dass wir ein konkurrenzfähiges Rennen fahren können."
Und mit dieser Meinung steht der Italiener nicht alleine da. "Wir sind zuversichtlich, dass unsere Startpositionen uns eine gute Ausgangssituation für das Rennen geben", ist sich Pat Symonds sicher, "und wenn alles normal läuft, sollten wir ein starkes Ergebnis erzielen können."



diese Formel 1 Nachricht