Obwohl Michael Schumacher und Jean Todt das doppelte Podestfinish von Kanada aufgrund der äußeren Umstände nicht als "Wendepunkt" in der Ferrari-Krise bezeichnen wollten, schnitten die Roten auch am heutigen Freitag in Indianapolis überraschend gut ab.
"Es ist lange her, dass wir einen solch guten Freitag erlebt haben", freute sich der drittplatzierte Rubens Barrichello, dem sein Teampartner Michael Schumacher beipflichtete: "Alles lieg ziemlich gut und wir konnten ein Balanceproblem vom Morgen am Nachmittag beheben. Wir sehen für einen Freitag gut aus, besonders wenn wir es mit dem Freitag vor einer Woche in Kanada vergleichen."
Dennoch drücken die Italiener auf die Euphoriebremse. "Nun müssen wir abwarten und sehen was wir im Qualifying erreichen können", bleibt Michael Schumacher ruhig. "Ich bin mit meinem Setup, meiner Balance und den Bridgestone-Reifen zufrieden", zeigte sich Barrichello hingegen zuversichtlich. "Wir sehen sehr viel konkurrenzfähiger aus als bei einigen anderen Rennen."
Jean Todt erlebte trotzdem "einen gewöhnlichen" Freitag, an welchem die Dinge allerdings zugegebenermaßen sowohl für Ferrari als auch für Bridgestone "gut" liefen.



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