Formel 1

Jenson Button wieder im F1-McLaren

Bei der Monterey Motorsports Reunion wird Jenson Button den McLaren M23 von Emerson Fittipaldi aus dem Jahr 1974 pilotieren.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Ende 2016 hat Jenson Button sein Cockpit bei McLaren für Stoffel Vandoorne räumen müssen. Stattdessen übernahm der Weltmeister von 2009 die Rolle des Ersatzfahrers. Doch ein Formel-1-Auto darf er in diesem Jahr trotzdem steuern. Im historischen McLaren M23 von Emerson Fittipaldi wird er an der Monterey Motorsports Reunion teilnehmen.

Die Monterey Motorsports Ruinion findet traditionell im August statt und ist eine der glorreichsten und besten klassischen Motorsportveranstaltungen der Vereinigten Staaten. Für dieses Jahr sind bereits mehr als 550 historische Fahrzeuge für das Event auf dem legendären Laguna Seca Circuit gemeldet.

Bereits 2013 durfte Button den Weltmeisterboliden von Fittipaldi aus dem Jahr 1974 pilotieren. Damals fand ein Event zur Premiere des Films Rush statt und der Brite pilotierte den M23 auf dem Londoner Leicester Square.

Emerson Fittipaldi fuhr im McLaren M23 1974 zum Weltmeistertitel - Foto: Sutton

Für Button ist es seit seinem Rücktritt als aktiver Pilot die erste Fahrt in einem Formel-1-Boliden. "Es ist immer etwas besonderes einen Formel-1-Boliden mit so einer illustren Vergangenheit zu fahren", gestand Jenson Button. "Der M23 hat ein bedeutendes Kapitel in der Motorsportgeschichte geschrieben."

1974 fuhr Fittipaldi drei Siege in Belgien, Brasilien und Kanada ein und sicherte sich durch konstant starte Leistungen den Weltmeistertitel und trug mit 55 WM-Zählern entscheidend zum Konstrukteurstitel für McLaren bei, den McLaren mit 73 Punkten holte. "Ich kann es kaum erwarten den Fans bei der Monterey Motorsport Reunion zu präsentieren."

Die Geschichte dem McLaren M23 endete aber nicht mit Fittipaldi. Noch bis 1978 wurde dieses Auto eingesetzt und fuhr weitere 13 Rennsiege und 1976 mit James Hunt noch einen weiteren Weltmeistertitel ein. "Wenn man ihn einmal gefahren ist, versteht man, was den M23 so erfolgreich machte", erklärte Jenson Button. "Er ist einfach zu fahren, hat eine konstante Balance und erlaubt ein gutes Gefühl für den Fahrer."


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