Formel 1

Der Countdown zu den Testfahrten läuft - Grosjean: So lief die Premiere im Haas-Simulator

Romain Grosjean hat sein Debüt im Simulator von Haas hinter sich. Der Franzose zieht ein positives erstes Fazit, warnt aber auch.
von Philipp Schajer

Motorsport-Magazin.com - Noch dauert es ein wenig, bis die Formel-1-Boliden der Generation 2016 auf die Strecke gehen dürfen. Am 22. Februar, zum Auftakt der Testfahrten in Barcelona, ist es soweit. Mit besonders großer Spannung wird das Debüt des neuen Haas Teams erwartet, das eine enge technische Kooperation mit Ferrari pflegt und sich schon für die erste Saison hohe Ziele gesteckt hat - Punkte sollen keine Illusion sein.

Ein Simulator ist immer nur ein Leitfaden, aber die Basis des Autos scheint gut zu sein
Romain Grosjean

Einen ersten Eindruck des neuen Wagens konnte bereits Romain Grosjean gewinnen, der zuletzt Zeit im Simulator verbrachte, um sich auf sein neues Arbeitsgerät einzuschießen. "Ein Simulator ist immer nur ein Leitfaden, aber die Basis des Autos scheint gut zu sein", berichtete der Franzose anschließend der Zeitung L'Equipe.

Die wichtigste Erkenntnis sei gewesen, dass das Team nun wisse, dass die Daten des Simulators jenem aus dem Windkanal entsprechen, dennoch dürfe man sich aber nicht darauf verlassen, dass die realen Verhältnisse 1:1 simuliert werden. "Bei Lotus hat sich das Auto zwischen Strecke und Simulator dramatisch verändert", erinnerte Grosjean an sein Ex-Team.

Erste Arbeiten am Setup

Die ersten Stunden im Simulator verbrachte der 29-Jährige damit, kleine technische Probleme zu beheben und Anpassungen vorzunehmen, beispielsweise betreffend die Gasannahme und die Energierückgewinnung während des Bremsens.

Nach diesen Vorarbeiten war das Team in der Lage, sich unterschiedlichen Setup-Einstellungen zuzuwenden. So habe man sich etwa dem Differential und der Auswirkung unterschiedlicher Fahrzeughöhen auf die Aerodynamik gewidmet, berichtete Grosjean, und diese Daten anschließend mit den Werten aus dem Windkanal verglichen.

Wer in Barcelona die Jungfernfahrt mit dem neuen Boliden absolvieren wird, hat Haas noch nicht bekanntgegeben. Fällt die Wahl nicht auf Grosjean, wird sein Teamkollege Esteban Gutierrez zum Zug kommen.


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