Formel 1

In guten wie in schlechten Zeiten - Häkkinen kritisiert Alonsos Japan-Funksprüche

Ex-McLaren-Pilot Mika Häkkinen mahnt Fernando Alonso zur Geduld und erinnert ihn daran, dass er sich für die Herausforderung entschieden hat.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Mika Häkkinen fuhr von 1993 bis 2001 für McLaren in der Formel 1 und hat mit dem Team Höhen und Tiefen erlebt. Daher hat er für Fernando Alonsos Wutausbrüche am Teamfunk in Japan kein Verständnis. "Alonso und viele andere Fahrer werden wirklich gut für das entlohnt, was sie tun, wenn sie zustimmen, ein Team sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten zu unterstützen", sagte er gegenüber Ilta Sanomat.

Ja, Alonso ist zweifacher Weltmeister, aber er fährt den McLaren-Honda erst seit etwa einem halben Jahr.
Fernando Alonso

"Ich habe sieben Jahre auf meinen ersten Sieg gewartet. Ja, Alonso ist zweifacher Weltmeister, aber er fährt den McLaren-Honda erst seit etwa einem halben Jahr - und trotzdem hat er schon damit begonnen, sich über den Motorenhersteller zu beschweren." Häkkinen erklärte, dass Alonso nicht habe erwarten können, dass Honda bei den aktuell geltenden Regeln bei jedem Rennen große Fortschritte macht.

Dennoch kann er die Frustration des Spaniers nachvollziehen. "Wenn die Motorenentwicklung sehr langsam ist, dann ist das eine frustrierende Zeit für den Fahrer. Ich kann mich daran aufgrund meiner eigenen Karriere erinnern, als Mercedes zu McLaren kam", schilderte Häkkinen, der 1998 und 1999 mit McLaren Weltmeister wurde. "Fernando sollte bedenken, dass er für diese Herausforderung unterschrieben hat", lautete sein Ratschlag an Alonso.


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